Anlegertipps – Geldbericht http://www.geldbericht.de Geld anlegen - Aktien - Devisen - Edelmetalle - Fonds - Futures - Optionen Tue, 21 Nov 2017 15:31:54 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.4 Demokonto: Erst testen und dann investieren! http://www.geldbericht.de/demokonto-einrichten/ http://www.geldbericht.de/demokonto-einrichten/#respond Thu, 20 Oct 2016 17:50:51 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=3062

Demokonto: Erst testen und dann investieren!„Probieren geht über Studieren“ – das weiß schon der Volksmund zu berichten. Damit soll vor allem verdeutlicht werden, dass in vielen Bereichen Erfahrungswissen viel wichtiger ist, als die graue Theorie. Dieser Auffassung kann man prinzipiell sicher auch in der Finanzanlage beipflichten. Allerdings sollten mutige Anleger stets im Hinterkopf behalten, dass für wertvolle Erfahrungen mitunter viel Lehrgeld gezahlt werden muss. Insbesondere die Geldanlage mit Aktien und darauf basierenden Instrumenten aus dem Bereich der Derivate bergen neben hohen Renditechancen auch Risiken, die in keinem Fall unterschätzt werden sollten. Zum Glück ist es jedoch möglich, die so wichtigen Erfahrungen auch ohne direkten Einsatz eigener finanzieller Mitteln zu sammeln. Denn viele Online Broker bieten neben dem Zugang zu den Märkten auch ein Demokonto an. Damit können sich nicht nur Neulinge mit verschiedenen Handelsmöglichkeiten vertraut machen. Auch viele Profis schätzen ein solches Instrument, da es nur so möglich ist, risikolos neue Strategien zu entwerfen und zu testen. Doch eins sollte den Anlegern auch klar sein: auf einem Demokonto, über das mit fiktivem Kapital gehandelt wird, handelt es sich um etwas anderes, als wenn echtes Geld im Spiel ist. In den folgenden Abschnitten möchten wir die Möglichkeiten vorstellen, die ein Demokonto bietet und dabei auch beleuchten, auf welche Unterschiede im Vergleich zum echten Handel geachtet werden sollte.

Welche Möglichkeiten sollte ein Demokonto bieten?

Prinzipiell hat der Anleger sehr viele Möglichkeiten, ein passendes Demokonto zu finden. Allerdings bieten längst nicht alle Online Broker ein solches Instrument an. Um sicher zu gehen, dass bei dem gewählten Partner für den Handel ein Demokonto angeboten wird, sollte zunächst das Leistungsspektrum in den Blick genommen werden. Zumeist befindet sich bereits auf der Startseite ein entsprechender Hinweis. Viele Anbieter eröffnen ihren Kunden dabei die Möglichkeit, sich zunächst ausschließlich über ein Demokonto anzumelden um dann später auf ein echtes Handelskonto umzusteigen. Andere gehen dagegen so vor, dass zunächst eine vollständige Anmeldung erforderlich ist, die auch mit einer echten Einzahlung verbunden ist, bevor auch ein Demokonto genutzt werden kann. Und bei wieder anderen Anbietern ist die Verwendung eines Demokontos nur bei bestimmten Kontotypen möglich. Hier wird es als Vergünstigung eingesetzt, wenn höhere Handelsbeträge eingezahlt werden.

Gerade für Anfänger ist dabei natürlich zu empfehlen, auf ein Demokonto zuzugreifen, welches mit keinerlei Einzahlungsverpflichtungen verknüpft ist. Interessant ist gerade für Neulinge die Option, auch als Inhaber eines Demokontos auf Bildungsinhalte zugreifen zu können. So kann man sich bereits in dieser Phase mit möglichen Strategien und Handelstechniken vertraut machen. Ohnehin sollte ein Demokonto dazu genutzt werden, sich mit der Handelssoftware vertraut zu machen. Denn im echten Handel bleibt in der Regel keine Zeit, sich noch ausführlich mit technischen Fragen zu beschäftigen. Fehlende Kenntnisse können sich hier schnell als teure Versäumnisse erweisen. Eine weitere wichtige Frage besteht darin, wie lange ein Demokonto genutzt werden kann. Viele bieten eine unbegrenzte Nutzung an, bei anderen ist die Nutzung wiederum auf einige Monate beschränkt. Dabei sollten sich Anleger auch darüber informieren, was passiert, wenn das virtuelle Kapital auf dem Demokonto aufgebraucht wurde. Längst nicht bei jedem Anbieter gibt es die Möglichkeit, das Demokonto wieder neu zu starten.

Wie findet der Anleger ein passendes Demokonto?

Wertvolle Informationen über die Qualität und die Möglichkeit einzelner Demokonten findet der Anleger auf der Plattform Demokonto.info. Allerdings ist es schwierig, ein passendes Demokonto zu finden, wenn man zunächst gar nicht weiß, mit welchen Produkten und Instrumenten überhaupt gehandelt werden soll. Wer hier noch keine Klarheit hat, kann das Demokonto natürlich auch dazu nutzen, sich mit verschiedenen Möglichkeiten und Instrumenten vertraut zu machen. Insbesondere Online Broker für den CFD Handel bieten fast alle ein Demokonto an. Anders sieht es dagegen bei Online Brokern für den Handel von Binären Optionen aus. Hier sind die Anbieter mit einem Demokonto nach unseren Erfahrungen in der Minderheit. Neben den Testberichten, die auf der erwähnten Plattform zu finden sind, sollte sich der Anleger aber auch auf seinen persönlichen Eindruck verlassen. Ein Demokonto lässt sich in der Regel in sehr wenigen Schritten eröffnen. Nach dem Name und Email Adresse angegeben wurden, steht der Online Account bereits nach wenigen Minuten zur Verfügung und der virtuelle Handel kann im Prinzip sofort starten. Dabei sollten die Anleger aber auch im Hinterkopf behalten, dass der virtuelle Handel und der Handel mit echtem Kapital nicht vollständig miteinander verglichen werden können.

Wie realistisch sind die Bedingungen?

Wichtig ist vor allem, dass ein Demokonto möglichst realistische Bedingungen bietet. Dies kann zunächst daraus abgelesen werden, ob das Handelsspektrum des Demokontos mit den Möglichkeiten im echten Handel übereinstimmt. Bei einigen Anbietern steht nämlich nur eine bestimmte Auswahl zur Verfügung. Darüber hinaus wird immer wieder davon berichtet, dass der Demohandel praktisch unter absolut idealen Bedingungen abläuft. Verzögerung bei der Kursübermittlung oder sogenannte Requotes kommen beim Demohandel eigentlich nicht vor, im echten Handel dagegen schon. Besonders wichtig ist allerdings die Erkenntnis, dass es zwischen dem echten Handel und dem Handel mit virtuellem Kapital einen gewaltigen psychologischen Unterschied gibt. Fast allen fällt es zunächst deutlich leichter, viel Geld auf eine Karte zu setzen, wenn es sich nur um virtuelles Kapital handelt. Ist dann wirklich eigenes Guthaben im Spiel, zeigen viele Anleger plötzlich Nerven. Wichtig ist es daher auch, dass der Einstieg in den echten Handel zunächst mit vergleichsweise kleinen Beträgen erfolgen kann. So ist es möglich, das Risiko auch beim Handel mit echtem Geld in einem vertretbaren Rahmen zu halten.

Fazit – Gutes Demokonto ist wichtiges Auswahlkriterium

Der Handel an der Börse bietet mittlerweile deutlich mehr Möglichkeiten als nur den langfristig ausgerichteten Kauf und den Verkauf von Aktien. Eine Vielzahl von jungen Online Brokern bietet seinen Kunden mittlerweile die Möglichkeit, auch auf Instrumente zurückzugreifen, die noch bis vor wenigen Jahren ausschließlich Börsenprofis vorbehalten waren. Im Gegensatz zu Aktien kann mit Instrumenten wie CFDs, Binären Optionen oder im Forexhandel in kurzer Zeit eine sehr hohe Rendite erzielt werden. Der Möglichkeit, innerhalb von wenigen Minuten das eingesetzte Kapital zu verdoppeln, stehen auf der anderen Seite aber auch ernstzunehmende Verlustrisiken gegenüber. Insbesondere im CFD Handel kann der Verlust sogar den ursprünglichen Einsatz übersteigen. Um sich gezielt mit diesen Voraussetzungen vertraut zu machen, bietet ein Demokonto zunächst beste Voraussetzungen. So kann ohne finanzielles Risiko getestet werden, ob man persönlich für die entsprechende Handelsform geeignet ist. Und auch später, wenn bereits mit echtem Geld an der Börse operiert wird, kann ein Demokonto wichtige Dienste leisten. Denn nur so ist es möglich, risikolos neue Strategien und Handelstechniken zu testen. Ein gutes Demokonto stellt daher ein wichtiges Auswahlkriterium für den Online Broker dar.

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So kannst du einen guten Finanzberater finden http://www.geldbericht.de/guten-finanzberater-finden/ http://www.geldbericht.de/guten-finanzberater-finden/#respond Wed, 12 Oct 2016 21:29:43 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=3034

Verdienen mit gutem FinanzberaterDie meisten Finanzvermittler sind hier in Deutschland im Auftrag von verschiedenen Produktgebern wie Banken und Versicherungen tätig. Ein Bankberater verkauft die Fonds seiner Bank und als Versicherungsagent bietet er die Policen seines Instituts an. Unter den Finanzvermittlern gibt es gut ausgebildete Fachleute. Sie vergleichen das von ihnen vorbereitete Angebot in der Regel an den Produkten von Wettbewerbern. Die Finanzvermittler bieten meist keine breites Angebot an. Der Kunde bekommt allerdings nur dann das Spitzenprodukt, wenn der betreffende Vermittler für dessen Anbieter arbeitet. Seit kurzem muss auf der Visitenkarte vermerkt sein, ob ein Finanzvermittler als Makler oder als Agent aktiv ist.

Was ist von Vorteil Honorar oder Provision?

In der Regel bekommt der Kundenbetreuer Provision, wenn er erfolgreich war und ein Produkt an den Kunden vermittelt hat. Verbraucherschützer sind der Auffassung, dass es einen systematischen Konflikt zwischen dem Kunden und seinem Berater gibt, weil die Leistung des Beraters nur dann bezahlt wird, wenn er ein Produkt verkauft hat. Aus diesem Grund wäre eine Beratung mit Honorar vorzuziehen. Honorarberater können dem Anleger hohe Gebühren einsparen, denn er verkauft ihm alle Produkte ohne eigenen Zuschlag. Diese Form der Finanzvermittlung ist in Deutschland leider noch weitestgehend unbekannt. Viele Anbieter sind überzeugt, daran seien die Verbraucher selber Schuld, denn sie sind nicht bereit allein für eine Beratung schon ein Honorar zu zahlen. Die Vermittlung gegen eine Verkaufsprovision schafft beim Finanzvermittler die Notwendigkeit stetig nach neuen Kunden zu suchen.

Wie findest du als Anleger einen guten Finanzberater?

Unabhängige Finanzberater sind in Organisationen zusammengeschlossen:

  1. Finanzplaner Deutschland Bundesverband,
  2. Berufsverband deutscher Honorarberater
  3. Verbund deutscher Honorarberater

Du findest auf mehreren Internetseiten auch Honorarberater. Die Quirin Bank selbst sowie Online-Banken beraten beim Kauf von Wertpapieren nur gegen Honorar.

Auf Provisionsbasis arbeiten die Makler organisiert in diesen Verbänden:

  1. Verband deutscher Versicherungsmakler (VDVM)
  2. Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK)

Viele der Mitgliedern sind im Auftrag von verschiedenen Anbietern unterwegs. Du darfst davon ausgehen, dass die Mitgliedschaft im Verband ein Indiz ist, dass es sich um einen seriösen Finanzberater handelt, der ehrlich und gut ausgebildet unterwegs ist.

Wie ist die Finanzberatung der Verbraucherzentralen?

Verbraucherzentralen sind beratend unterwegs zur Finanzsituation des Kunden und sind tätig für die klassischen Geldanlagen und für Versicherungen. Verbraucherzentralen sind in der Regel sehr gut informiert. Sie bieten ihre Beratung zu den Honorarsätzen an, die niedriger als die der privaten Makler liegen. Sie arbeiten jedoch nicht gewinnbringend und sind deshalb auf externe Spender angewiesen. Häufig sind Sparkassen die Sponsoren der Verbraucherzentralen. Sie sollen deshalb deren Produkte bevorzugt empfehlen.

Eine Unabhängigkeit ist für beide vorteilhaft. Der Berater kann ohne Hintergedanken die finanzielle Situation des Kunden begutachten und ihm die adäquaten Produkte anbieten. Es reicht nicht, einfach nur eine Empfehlung auszusprechen, sondern es gilt auch, dass Fragen zu den zu bezahlenden Steuern und zur Erbschaft geklärt werden. Du solltest auch klären, was der Berater für dich tun soll: Berät er dich nur einmalig oder soll er sich über längere Zeit um deine Vermögensplanung kümmern? Dies solltest du mit deinem Berater schriftlich in einem Vertrag festhalten. Kassiert dein Berater Honorar dann musst du die aufgewendeten Stunden im Auge behalten.

Das Gespräch mit einem Finanzberater beinhaltet:

Als Kunde kannst du eine seriöse Beratung über eine Checkliste abarbeiten. Ein guter Berater drängt seine Kunden nie zur sofortigen Kündigung von bereits bestehenden Verträge. Vor allem, wenn es um kapitalbildende Policen geht und solche, für die eine Gesundheitsprüfung notwendig ist, sind die Nachteile für dich als Kunde zu groß. Zu jedem qualifizierten Erstgespräch gehört die Bedarfsanalyse:

  • Sind alle deine fundamentalen Risiken (Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Todesfall) abgedeckt?
  • Bezieht dein Finanzberater alle Vermögenswerte in der Analyse mit ein? – Du solltest misstrauisch werden, wenn dir Beratungsverzicht für einige Produktkategorien empfohlen wird.
  • Berät dein Vermittler dich bei einer Sachversicherung allein nach Preis und nennt keine Vertragsbedingungen ist er unseriös.

Welche Kosten komme auf dich zu?

Es gibt keine festen Gebührensätze. Das Honorar des Finanzberaters ist frei verhandelbar. Üblich ist der Stundenlohn zwischen 100 und 150 Euro. Verbraucherzentralen nehmen für eine Beratungsstunde von 50 bis 100 Euro. Je nach dem zu behandelnden Thema kann ein Pauschalbetrag fällig werden. Die Provisionssätze sind für Kunden einer Bank oder Versicherung in einem Produktinformationsblatt des Fonds oder der Police festgehalten, darin müssen diese Beträge in Euro ausgewiesen sein. Hilfreich für Kunden ist die Angabe, der Wirkung der Provision auf die erwartete Rendite des Produkts. Nur ganz wenige Banken und auch nur eine geringe Zahl der Versicherer macht solche Angaben.

Wie arbeiten Finanzberater der Strukturvertriebe?

Strukturvertriebe sind AWD oder DVAG. Sie zeichnen sich ins besondere aus, dass ihre Finanzberater liefern sie gute Verkaufszahlen in der Hierarchie des Hauses aufsteigen können. Sie können dabei an der von Untergebener vorgelegten Vermittlung mitverdienen. Dadurch besteht ein ausgeprägter Verkaufsdruck. Die DVAG vermittelt nur Produkte von einzelnen Anbietern und e wird entsprechend nicht unabhängig gearbeitet.

Gibt es Prüfsiegel für Finanzberater?

Finanzvermittler haben meist eine Bankausbildung gemacht. Es sind auch Abschlüsse vorhanden wie: „Certified Financial Planner“ (CFP). Ein explizites Siegel gibt es allerdings nicht. Von großem Können zeugt die Mitgliedschaft in einem der Berufsverbände und darauf solltest du achten, wenn du einen Finanzvermittler suchst!

Eine Checkliste ist für dich hilfreich:

  1. Ist der Finanzvermittler unabhängig?
  2. Ist der Makler kompetent – Welche Aus- und Fortbildung hat er?
  3. Wie lange ist der Finanzberater schon tätig – Ist er erfahren?
  4. Ist er vertrauenswürdig?
  5. Nimmt sich der Makler ausreichend Zeit für dich?
  6. Arbeitet dein Berater transparent?
  7. Ist die Beratung umfassend?

Wenn die Mehrzahl der Checkliste positiv bewertet werden kann, ist dein Finanzberater vertrauenswürdig und du kannst dich auf seine Angebote konzentrieren. Sehr gute Erfahrung konnte ich mit der Finanzberatung Financedoor.de machen. Wer also einen kompetenten und ehrlichen Finanzberater sucht, ist hiermit bestens beraten.

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Gute Gründe um eine Denkmalimmobilie zu kaufen http://www.geldbericht.de/denkmalimmobilie-kaufen/ http://www.geldbericht.de/denkmalimmobilie-kaufen/#respond Wed, 16 Sep 2015 10:41:21 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=2990

Seitens des Gesetzgebers werden private Bemühungen honoriert, die dem Erhalt von historisch wertvoller Bausubstanz dienen. Wer Denkmalimmobilien kaufen möchte, kann ein Gebäude erwerben, das unter Denkmalschutz steht oder Bestandteil eines historischen Sanierungsgebietes ist.

Vorteile einer Denkmalimmobilie

Gegenwärtig gewinnen Sachwerte als Anlageform immer mehr an Bedeutung. Der Grund liegt darin, dass der Kapitalmarkt aufgrund anhaltend niedrigen Zinsen kaum mehr einen Inflationsausgleich bietet. Eine Denkmal-Immobilie hingegen kann einerseits steuermindernd vom Einkommen abgesetzt oder zumindest teilweise die Steuerlast senken. Bei der Sanierung einer Denkmalimmobilien sind die Sanierungskosten über den Zeitraum von zwölf Jahren bis zu 100 Prozent steuerlich absetzbar. In den ersten acht Jahren können neun Prozent der Kosten für die Sanierung steuerlich geltend gemacht werden. In den folgenden vier Jahren liegt der absetzbare Prozentanteil bei sieben Prozent. Zudem ist es möglich, den Kaufpreis für die alte Bausubstanz der Denkmalimmobilie vollständig abzusetzen. Bei einer linearen Absetzung ist der Zeitraum länger. So ist es möglich, bei einer Denkmalimmobilie, die aus dem Jahr 1924 stammt, den Abschreibungszeitraum auf 40 Jahre auszudehnen. Bei Immobilien, die jüngeren Datums sind, verlängert sich die Abschreibungsdauer auf 50 Jahre. Zudem wirkt sich für die, die eine Denkmalimmobilie kaufen, ein hoher Teil der Sanierungskosten steuerlich günstig aus. Nach zehn Jahren ist ein steuerfreier Verkauf der Immobilie möglich.

Investitionssicherheit

Wer Denkmalimmobilien kaufen möchte, erwirbt eine hohe Investitionssicherheit. Denkmalimmobilien sind auf dem Immobilienmarkt sehr begehrt und ziehen potentielle und solvente Mieter an. Wer eine Denkmalimmobilie kaufen will, muss nicht mit einem hohen Wertverlust rechnen, wenn die Wirtschaftslage sich verschlechtert. In wirtschaftlichen Krisenzeiten steigt die Nachfrage nach luxuriösen Immobilien, die entweder selbst genutzt werden oder als Mietobjekt Rendite erwirtschaften. Denkmalimmobilien sind eine Investition in die Zukunft, die Bestand hat und gerade in Krisenzeiten eine rentable sowie sichere Geldanlage bieten. Die attraktive Form der Geldanlage bietet hohe Mieteinnahmen oder ist selbst nutzbar. Hohe Mieteinnahmen, Steuerersparnisse und der steigende Wertzuwachs machen Denkmal-Immobilien zu einer nachhaltigen Geldanlage. Denkmal-Immobilien kennzeichnen sich dadurch, dass sie einzigartig im Bereich der Nachfrage sind. Sie schützen Kapitalanleger, sind unabhängig von Kursschwankungen und zeigen sich auch in Krisenzeiten vom Wert beständig. Für Investoren, die Denkmalimmobilien kaufen, die in lukrativen Lagen von Großstädten und Ballungszentren angesiedelt sind, ist die Vermietung in der Regel kein Problem. Im Gegenteil: Es herrscht eher ein Nachfrageüberschuss, denn Privatleute und Geschäftsleute wohnen gerne in den alten Gebäuden, die hochwertig saniert sind, im Innenbereich durch Stuckdecken und integrierte Kamine einen hohen Lebensstandard versinnbildlichen. Imposante Fassaden und verspielte Details gesellen sich zu lichtdurchflutenden Räumen, die repräsentativ sind. Topsanierte Denkmalimmobilien vereinen eine hohe Wohnqualität mit repräsentativen Punkten.

Schutz vor Inflation

Kapitalanleger wünschen eine Anlageform, die vor drohender Inflation geschützt ist. Vermeintlich sichere Geldanlagen haben sich in der Vergangenheit leider nicht bewährt, denn sie wurden von der Inflation geschmälert. Geldwerte Anlagen sind in Inflationszeiten nicht unbedingt sichere Geldanlagen. Eine Investition in Sachwerte wie die Denkmal-Immobilie hat dagegen mehr Bestand und bietet Sicherheit.

Was macht eine Denkmal-Immobilie aus?

Eine Denkmal-Immobilie ist gesellschaftlich und staatlich geschützt. Der staatliche Schutz schlägt sich in den hohen Steuervorteilen nieder, während Anleger, die Denkmalimmobilien sanieren oder an einer Sanierung beteiligt sind, ebenfalls Steuervorteile verbuchen können. Das Gesetz bietet die Grundlage mit den §§ 7h/i sowie § 10f EStG. In diesen ist festgelegt, dass Gebäude, die als Gebäude oder Einzeldenkmäler sowie in Sanierungsgebieten angesiedelt sind, besondere steuerliche Förderungen enthalten. Eine Denkmalimmobilie ist ein Gebäude, das sich durch seine Historie, Architektur oder den städtebaulichen Kontext auszeichnet und deshalb besonders erhaltenswert ist. Um diese Denkmalschutzimmobilien zu schützen, existieren in den einzelnen Bundesländern Denkmalschutzgesetze. Der Immobilienwert steht in direktem Zusammenhang mit dem Erhalt der künstlerischen Gestaltung und der Architektur. Ebenso können ein städtebaulicher Bezug oder eine besondere technische Eigenschaften ein Gebäude zu einer Denkmalimmobilie machen, die unter speziellen Schutzbestimmungen steht. In zahlreichen Altstädten zeigen heutige Denkmalimmobilien eine architektonisch herausragende Gestaltung und die Fassaden werden mit Hilfe des Denkmalschutzes erhalten. Wer eine Denkmalimmobilie kaufen möchte, kann sicher sein, dass diese ein architektonischer Blickfang ist, der Mieter anzieht und das gesamte Umfeld aufwertet. Denkmalimmobilien aus bestimmten Epochen, wie dem Bauhausstil oder der Renaissance stellen oft ganze Straßenzüge dar, die von Mietern und Gewerbetreibenden gerne als repräsentativer Standort gewählt werden und Vermietern eine sichere Mieteinnahme garantieren. Wichtig für die Eignung einer Denkmalimmobilie ist, dass diese nach modernen Maßstäben zu modernisieren ist, ohne die charakterlichen Eigenschaften zu verlieren. Diese Sanierung nach neuesten Maßstäben wird vom Staat hoch gefördert, denn sie stellt eine Wertschöpfung dar, die wertvolles Kulturgut sichert.

Einzigartige Wohnqualität statt Mainstream

Eine Denkmalimmobilie bietet einen besonderen Charme, der sich vom Standard abhebt. Liebevolle und aufwendige Sanierungen dienen dazu, den Wert nicht nur zu erhalten, sondern auch zu steigern. Aufgrund des individuellen Ambientes sind Denkmal-Immobilien begehrt bei Mietern und sichern dadurch Eigentümern eine verlässliche Einnahmequelle. Auch als Altersvorsorge eignet sich die Denkmal-Immobilie. Durch ständige Mietsteigungen des denkmalgeschützten Eigentums können potentielle Eigentümer, die Denkmalimmobilien kaufen, eine nachhaltige Vorsorge für das Alter treffen.

Lage und Sicherheit

Denkmalimmobilien liegen in der Regel in zentralen Stadtteilen. In gewachsenen und zentrumsnahen Stadtvierteln sind gerade Denkmalimmobilien sehr begehrte Objekte für die private oder geschäftliche Nutzung. Das Mietklientel der Denkmal-Immobilie ist in der Regel solvent und Mieter sind in der Lage auch hohe Kautionen als Sicherheit zu hinterlegen. Wer Denkmalimmobilien kaufen möchte, kann diese auch als Sicherheit für weitere Immobilienkäufe einsetzen. Die Denkmalimmobilie ist eine beständige Kapitalanlage, deren Wert nicht nur bestehen bleibt, sondern im Laufe der zeit steigt. Banken bevorzugen Sachwerte zur Besicherung, weswegen die Denkmal-Immobilie oft der erste Schritt für Menschen ist, die weitere Denkmalimmobilien kaufen möchten. Kaum eine Immobilie vereint die Vorteile der Denkmalimmobilie, weshalb diese auf dem Immobilienmarkt sehr begehrt sind.

Wenn Sie hier klicken, können Sie noch mehr über Denkmalimmobilien erfahren und den Steuervorteil dieser berechnen lassen.

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Bausparen: Wie sich Laufzeiten auf Einzahlungsraten und Förderung auswirken http://www.geldbericht.de/bausparen/ http://www.geldbericht.de/bausparen/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:27:27 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1058

Ein Bausparvertrag wird mit einer Bausparkasse abgeschlossen und durch eine monatliche Zahlung kann nach einigen Jahren ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch genommen werden, zum Beispiel für eine Immobilie.

Der Bausparvertrag

Die Kosten für ein Eigenheim steigen stetig an, nicht nur wegen der wachsenden Grundstückspreise. Auch die Zinsen für einen Kredit schwanken in Abhängigkeit zur aktuellen Finanzsituation. So kann die Finanzierung einer Immobilie bereits nach dem Auslaufen der ersten Zinsfestlegung bereits die Möglichkeiten der monatlichen Finanzierung übersteigen, sodass ein Verkauf notwendig wird. Dies muss jedoch nicht sein.

Ein Bausparvertrag bietet Abhilfe gegen schwankende Zinsen der Banken, denn hier bleiben diese stets auf dem Niveau, der beim Abschluss festgelegt wurde. Diese Art Vertrag ist jedoch nicht nur auf eine Finanzierung für eine Immobilie beschränkt. Bereits ab einem Alter von 16 Jahren kann ein Bausparvertrag abgeschlossen werden und bei einer Zuteilung kann die angesparte Summe zum Beispiel für ein Auto oder die Einrichtung der ersten eigenen Wohnung verwendet werden. Zusätzlich zu der angesparten Summe plus Zinsen kann ein sogenanntes Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden, welches in Abhängigkeit zur Bausparsumme steht. Dieses wird anschließend monatlich mit geringen Zinsen zurück bezahlt.

Die Laufzeit vom Bausparvertrag hat Einfluss auf Förderung und Einzahlungsraten

Die Laufzeit eines Bausparvertrags hängt von der Bausparsumme und der Sparleistung ab. In der Regel liegt diese bei sieben bis zehn Jahren, kann jedoch für große Bausparverträge, ­die hohe Summen beinhalten auch bei 18 bis 20 Jahren liegen. Je niedriger die Bausparsumme und je höher die monatlichen Sparbeiträge sind, umso schneller wird der Bausparvertrag reif für die Zuteilung. Wird der Bausparvertrag zusätzlich mit der sogenannten Arbeitnehmersparzulage angespart, beträgt die Mindestlaufzeit sieben Jahre, um eine Förderung erhalten zu können. Je nach Bausparkasse kann die Laufzeit der einzelnen Bausparverträge variieren. Besonders Tarife, die nur geringe Darlehenszinsen verlangen, haben manchmal eine Mindestlaufzeit von über zehn Jahren.

Was ist für die Zuteilung eines Bausparvertrags erforderlich

Für die Zuteilung des Bausparvertrags müssen das vereinbarte Mindestguthaben, die Mindestvertragslaufzeit und die Mindestbewertungszahl erreicht sein. Die Mindestbewertungszahl wird von den Bausparkassen unterschiedlich berechnet und wird zu Beginn des Vertrags festgelegt. Je höher diese Zahl ist, umso wahrscheinlicher wird eine Zuteilung. Über die aktuelle Bewertungszahl gibt der jährliche Kontoauszug Auskunft.

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Alles Wissenswerte zum Bausparguthaben http://www.geldbericht.de/bausparguthaben/ http://www.geldbericht.de/bausparguthaben/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:20:37 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1056

Unter dem Begriff des Bausparguthabens wird die Gesamtsumme eines Bausparvertrages zusammengefasst. Neben den Einzahlungen und Zinsen werden hierbei auch die erfolgten Zuschüsse erfasst.

Mit dem Bausparguthaben zum eigenen Heim

Nach Ablauf der Ansparphase, während welcher Geld eingezahlt wird, wird der Bausparvertrag ohne Folgen für den Sparer kündbar. Wird er in dieser sogenannten Zuteilungsphase gekündigt, erhält der Einzahler neben seinem investierten Kapital auch die angefallenen Zinsen ausgezahlt. Staatliche Fördergelder und andere vermögenswirksame Leistungen werden ebenso ausgezahlt. So umfasst die vorliegende Gesamtsumme einerseits die eigenen Beiträge und die daraus entstandenen Zinsen, andererseits diverse Förderleistungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage.

Muss das Geld aus dem Bausparvertrag für einen Immobilienkauf verwendet werden?

Im Normalfall muss das angesparte Kapital aus einem Bausparvertrag nicht zwangsläufig für Bauvorhaben verwendet werden. Nur die Gewährung des Bauspardarlehens ist an die Verwendung für wohnwirtschaftliche Zwecke gebunden (Bausparkassengesetz). Nach Ablauf einer obligatorischen Sperrfrist (sieben Jahre) kann der Bausparer über die Gesamtsumme aus seinem Bausparvertrag frei verfügen (einschließlich der Prämien, Zinsen und anderer vermögenswirksamer Leistungen). Wird diese Frist nicht eingehalten, verfallen die staatlichen Fördergelder oder müssen, wurden sie bereits geleistet, zurückgezahlt werden.

Wie kann ich das Bauspardarlehen bekommen?

Aus dem Gesamtguthaben errechnen sich die Voraussetzungen für das vertraglich geregelte Bauspardarlehen. Nur wenn Guthaben in einer bestimmten Höhe vorliegt, wird das Darlehen gewährt. Dies hängt von der sogenannten Bewertungszahl ab, die als Indikator bei der Ermittlung der vorliegenden Fakten dient. In Abhängigkeit von dem zuständigen Kreditinstitut und den jeweiligen Konditionen sollte das vorliegende Guthaben etwa 40 % bis 50 % der angestrebten Bausparsumme (inklusive Darlehen) betragen.

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Was ist ein Tagesgeldkonto – Lohnt es sich für mich? http://www.geldbericht.de/lohnt-sich-ein-tagesgeldkonto-fuer-mich/ http://www.geldbericht.de/lohnt-sich-ein-tagesgeldkonto-fuer-mich/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:18:02 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1054

Im Gegensatz zu langfristigen Kapitalanlagen kann der Anleger bei einem Tagesgeldkonto mit einer eintägigen Kündigungsfrist kurzfristig über sein Geld verfügen. Die Guthabenzinsen schwanken bei den einzelnen Anbietern.

Tagesgeldkonten können rentabel sein

Die unterschiedlichen Angebote von Kapitalanlagen sehen häufig bestimmte Bindungsfristen vor, innerhalb derer man über das angelegte Geld nicht frei verfügen kann. Bei einem Tagesgeldkonto sieht das anders aus. Hierunter versteht man eine Kapitalanlage, die einem einen täglichen Zugriff auf das angelegte Kapital ermöglicht. Der Kunde hat so die Sicherheit, innerhalb von 24 Stunden eine beliebige Summe von seinem Tagesgeldkonto abheben zu können. Gleichzeitig erhält er eine bessere Rendite, als sie Girokonten oder Sparbücher gewährleisten. Die Verzinsung liegt hier im Schnitt um 0,5 bis 1 Prozent höher. Somit ist ein Tagesgeldkonto auf jeden Fall für eine kurzfristige Kapitalanlage wesentlich rentabler als ein Sparbuch oder ein Girokonto mit Guthabenzinsen.

Wo kann ich ein Tagesgeldkonto bekommen?

Tagesgeldkonten werden von nahezu allen Banken und Kreditinstituten angeboten. Um herauszufinden, welcher Anbieter die beste Rendite bietet, sollte ein unabhängiger Vergleichsrechner zurate gezogen werden. Bevor ein Kunde sich für eine Bank entscheidet, sollte er auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen im Hinblick auf die Einrichtung und Führung eines Tagesgeldkontos in Augenschein nehmen. So vorbereitet ist es relativ leicht, sich für das richtige Institut zu entscheiden.

Kann ich mein Tagesgeldkonto zum Bezahlen verwenden?

Tagesgeldkonten sind nicht für den herkömmlichen Zahlungsverkehr geeignet. Es ist nicht möglich, Überweisungen oder Lastschriften über dieses Konto abzuwickeln. Jeder Kunde, der ein Tagesgeldkonto einrichten möchte, muss über ein Korrespondenzkonto bei einer deutschen Bank verfügen. Transaktionen sind nur auf einem Weg möglich. Der Kunde kündigt einen bestimmten Betrag von seinem angelegten Kapital und diese Summe wird ihm innerhalb von 24 Stunden auf sein Korrespondenzkonto überwiesen. Alle Transaktionen, die er mit dem Geld vornehmen möchte, müssen über sein herkömmliches Girokonto laufen.

Das Tagesgeldkonto bietet sowohl Vor- als auch Nachteile

Einer der größten Vorteile einer solchen kurzfristigen Kapitalanlage besteht natürlich in der Flexibilität. Innerhalb von 24 Stunden über angelegtes Kapital verfügen zu können, ist für viele Kunden wichtig. Allerdings muss man sich darüber klar sein, dass die Guthabenverzinsung auf einem Tagesgeldkonto deutlich niedriger ausfällt, als wenn man das Kapital längerfristig bindet. Allein zwischen dem Tagesgeld und einer Anlage, die für 30 Tage festgeschrieben wird, können hier Unterschiede zwischen einem und drei Prozent bei den Guthabenzinsen auftauchen. Außerdem sind die Guthabenzinsen beim Tagesgeldkonto nicht festgeschrieben, sondern variabel. Veränderungen auf dem Kapitalmarkt machen sich hier also direkt bemerkbar. Gut geeignet ist ein Tagesgeldkonto für Kunden, die in einer Niedrigzinsphase abwarten möchten, bevor sie sich für eine längerfristige Kapitalanlage entscheiden. Die kurzzeitige Verfügbarkeit des Geldes auf einem Tagesgeldkonto ermöglicht dann eine entsprechend rasche Reaktion.

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Was ich wissen muss um zu entscheiden, ob sich die Festgeldanlage für mich lohnt http://www.geldbericht.de/lohnt-sich-die-festgeldanlage-fuer-mich/ http://www.geldbericht.de/lohnt-sich-die-festgeldanlage-fuer-mich/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:15:14 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1052

Diese Art der Geldanlage kann kurzfristig oder auch mittelfristig angelegt werden. In der Regel werden hier die Gelder wesentlich besser verzinst, als beim Tagesgeld oder auch beim Girokonto.

Wann lohnt sich eine Festgeldanlage?

Eine bessere Verzinsung beim Festgeld ist deswegen möglich, da die Banken bzw. Kreditinstitute mit der festen Bindung des Kapitals besser arbeiten und kalkulieren können. Im Gegensatz zu anderen Anlagegeldern unterliegt der Zinssatz nicht den üblichen Zinsschwankungen. So bleiben beim Festgeld über den gesamten Anlagezeitraum die Zinsen konstant und verändern sich nicht. Zudem richtete der Zinssatz immer nach der Kapitalhöhe, dem Anlagezeitraum sowie dem aktuellen Marktzins. Hierdurch entsteht ein nur minimales Risiko. Oftmals gewährleisten die Banken auch eine sogenannte Einlagensicherung, die mit bis zu 100 % ausfallen kann. Dies hat zur Folge, dass der Geldanleger seinen Festgeldbetrag stets in voller Höhe zurückerhält. Die Konditionen sowie auch die Vertragsbedingungen unterscheiden sich von Bank zu Bank. Ebenso schwankt der Mindestanlagezeitraum zwischen 30 Tagen und 5 Jahren. Ebenfalls sind auch die Mindesteinlagesummen sehr unterschiedlich. Dagegen existieren keine Höchstsummenbegrenzungen.

Das muss man über die Festgeldanlage unbedingt wissen

Allerdings kann der Geldanleger während der Laufzeit nicht auf sein Geld zurückgreifen. Erst nach dem Ablauf der Anlegezeit kann er auf die angefallenen Zinsen zurückgreifen. Einige Banken bieten bei einer mehrjährigen Geldanlage an, die Zinsen jährlich auszuzahlen. Wer frühzeitig sein Geld zurückhaben möchte, muss den Vertrag kündigen. In diesem Fall hat der Geldanleger keinen Anspruch auf die angefallenen Festgeldzinsen. Des Weiteren können sogenannte Vorfälligkeitsgebühren anfallen, da die Bindungsdauer nicht eingehalten wurde. Auch die Veränderung der Laufzeit oder eine Erhöhung des Festgeldbetrages ist in der Regel nicht möglich.

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Zwei Möglichkeiten der steuerfreien Geldanlage http://www.geldbericht.de/steuerfreien-geldanlagen/ http://www.geldbericht.de/steuerfreien-geldanlagen/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:13:03 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1050

Damit die Gewinne aus einer Geldanlage nicht durch hohe Steuerzahlungen gemindert werden, gibt es für Anleger die Möglichkeit, in steuerfreie Geldanlagen zu investieren und so zu sparen.

Steuerpflicht bei der Geldanlage kosten Geld

Eine Geldanlage hat zum Ziel, mit dem geringsten Einsatz möglichst hohe Gewinne zu machen. Ein Teil dieser Gewinne unterliegt jedoch bei vielen Geldanlagen der Steuerpflicht. Diese Pflicht mindert die Höhe der Gewinne teilweise erheblich. Bei steuerfreien Geldanlagen dagegen werden die Einnahmen nur teilweise bis gar nicht versteuert. Allerdings ist dies lediglich bei wenigen Geldanlagen der Fall.

Der geschlossene Immobilienfonds

Ein Beispiel für steuerfreie Geldanlagen sind die geschlossenen Immobilienfonds. Bei dieser Investitionsmöglichkeit legt der Fondseröffner immer eine bestimmte Summe fest. Ist die Höhe der Summe durch die eingetretenen Anleger erreicht, wird der Immobilienfonds geschlossen. Mit diesem Fonds werden Objekte finanziert. Entweder baut der Fondseröffner die Immobilie oder er restauriert bereits bestehende Immobilien. Ziel ist es, über die Laufzeit durch Mieteinnahmen Gewinne zu machen. Diese Gewinne werden an die Anleger ausgezahlt. Den höchsten Gewinn bringt jedoch der Verkauf der Immobilie nach Ablauf der Laufzeit. Da ein geschlossener Immobilienfonds immer mindestens eine Laufzeit von zehn Jahren hat, werden auf den Veräußerungsgewinn keinerlei Steuern erhoben. Der Anleger erhält somit den vollen Betrag ausgezahlt und muss keine Gebühren an den Staat abführen. Das Risiko bei einer Investition in einen geschlossenen Immobilienfonds ist überschaubar. Der Anleger hat die Möglichkeit, vor der Investition Informationen über das geplante Projekt und die Finanzierung einzuholen. So kann er abwägen, ob es sich lohnt, Geld zu investieren. Allerdings ist es meist nicht möglich, die Anteile an einem geschlossenen Immobilienfonds vor Ablauf zu verkaufen. Entscheidet sich ein Investor dennoch dafür, so muss er die Einnahmen aus dem vorzeitigen Verkauf dann versteuern.

Die Investition in Aktien

Neben dem geschlossenen Immobilienfonds gibt es noch eine zweite Möglichkeit für steuerfreie Geldanlagen. Investiert ein Anleger in Aktien oder Zertifikate, so bleibt der Kursgewinn dann steuerfrei, wenn der Anleger die Papiere mindestens 12 Monate nicht verkauft. Außerdem sind auch Zinseinnahmen aus Aktien und Fonds bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei. Der Freistellungsauftrag liegt im Ermessen der Bank, bei der sich das Depot befindet. Dazu kommt noch die Werbungskostenpauschale. Diese wird vom Finanzamt festgesetzt und liegt bei einem Betrag von 1.602 Euro für Verheiratete und 801 Euro für Ledige. Die Werbungskostenpauschale und der Freistellungsauftrag ergeben zusammen den steuerfreien Betrag. Zinseinnahmen, die über dem Betrag liegen, müssen jedoch regulär versteuert werden. Aktien gehören zu den beliebtesten Geldanlagen in Deutschland. Etwa acht Millionen Menschen investieren in Aktien. 3,4 Millionen davon auf dem direkten Weg, der restliche Teil über Fonds.

Schlusswort

Zwei Optionen für steuerfreie Geldanlagen sind also die Investition in einen geschlossenen Immobilienfonds oder in Aktien. Der Immobilienfonds ist eine sogenannte längerfristige Anlage. Der Investor wartet also einige Jahre auf seinen Gewinn. Lediglich die Auszahlung der Gewinne aus Mieteinnahmen erfolgt meist jährlich. Diese müssen jedoch, im Gegensatz zu dem Veräußerungsgewinn, versteuert werden. Bei der Aktie dagegen kann schneller Gewinn gemacht werden. Wer sie jedoch vor Ablauf der 12 Monate verkauft, muss den Gewinn komplett versteuern.

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Mein individueller Festgeld Sparplan – Ein Fahrplan in fünf Punkten http://www.geldbericht.de/festgeld-sparplan/ http://www.geldbericht.de/festgeld-sparplan/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:10:02 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1048

In Zeiten von Finanzkrise und Eurorettungsschirm stehen zahlreiche Anleger vielen Formen der Geldanlage immer skeptischer gegenüber. Besonders Aktien und Anleihen wirken nicht mehr sicher. Die aktuell höchsten Zinsen für Festgeld liefert Ihnen der Festgeld-Vergleichsrechner.

Was sollte beim Anlegen in Festgeld gemacht werden?

Festgeld ist hingegen nach wie vor sicher. Das angesparte Vermögen wird am Ende der festgelegten Zeit auf jeden Fall größer sein als vorher. Es ist aber sinnvoll, sich zunächst einen individuellen Sparplan zu erstellen, beziehungsweise von einem professionellen Bank- oder Vermögensberater erstellen zu lassen. Immerhin jeder dritte Deutsche zahlt laut einer Forsa-Umfrage regelmäßig in einen Sparplan ein. Wenn man zum Beispiel einen aus fünf Punkten bestehenden Fahrplan erstellt, kann man anschließend Punkt für Punkt abarbeiten. Punkt Eins sollte die Auswahl der richtigen Bank sein. Das entscheidende Kriterium bei dieser Auswahl dürfte die Höhe der Zinsen sein, die von Bank zu Bank variiert. Praktisch jede Bank bietet eigene Sparpläne an. Solche Banksparpläne lassen sich bereits zu geringen Raten, meist ab 10 € monatlich, abschließen. Wer sich für eine Bank entschieden hat, sollte sich darüber klar werden, wie hoch der Betrag ist, den er oder sie ansparen möchte, das ist Punkt Zwei.

Das ist bei der Geldanlage in Festgeld besonders zu beachten

Festgeld darf während des vorher festgelegten Zeitraums nicht angerührt werden, ansonsten werden die Zinsen nicht in voller Höhe ausgezahlt. Alternativ gibt es noch Geldanlagen ohne festgelegten Zeitraum wie das klassische Sparbuch. Die Zinsen betragen bei Sparbüchern aber nur zwischen 0,5 und 1,5 % und reichen daher in der Regel nicht zum Inflationsausgleich. Wer hingegen sein Geld für einen Zeitraum von fünf Jahren oder mehr festlegt, kann immerhin Zinsen von bis zu 5,0 % erzielen. Deshalb sollte es sich beim Festgeld um einen Betrag handeln, den man entbehren kann. Zudem ist es sinnvoll, zum Sparen gedachtes Geld zu diversifizieren, also auf verschiedene Anlageformen zu verteilen.

Punkt Drei ist die Festlegung des Zeitraums, für den das Geld auf einem Festgeldkonto liegen soll. Drei Monate, ein Jahr, fünf Jahre, zehn Jahre, fünfzehn Jahre? Das hängt stark von individuellen Wünschen sowie der persönlichen beruflichen und finanziellen Situation ab. Allgemein gilt: Je länger der Zeitraum, desto höher die Zinsen. Wer genau weiß, dass er sich nach einer bestimmten Anzahl von Jahren einen lange gehegten Herzenswunsch erfüllen möchte, wie etwa den Kauf eines Neuwagens, muss sich wohl zwangsläufig nach diesem Wunsch richten. Wer vor allem sein Vermögen mehren möchte, sollte aber einen längeren Zeitraum wählen. Sich über den genauen Zweck der geplanten Geldanlage klar zu werden, ist Punkt Vier des Fahrplans.

Der Festgeldanlage-Vertragsabschluss

Der fünfte und letzte Punkt ist dann, tatsächlich zur Bank der persönlichen Wahl zu gehen und ein Festgeldkonto abzuschließen. Selbstverständlich ist es dabei unerlässlich den Vertrag präzise zu lesen und nur zu unterschreiben, wenn man mit den Bedingungen einverstanden ist. Es ist nie sinnvoll, einen Vertrag zu unterschreiben, den man nicht vollständig verstanden hat, gegebenenfalls sollte man einen unabhängigen Berater hinzuziehen. Es kann auch nicht schaden, sich vorab im Internet auf Vergleichsportalen über die üblichen Konditionen zu informieren. Auch hat Stiftung Warentest vor einigen Jahren 32 Sparpläne von 27 verschiedenen Banken untersucht.

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Goldman Sachs Zertifikate – Zu kompliziert für den Normalbürger? http://www.geldbericht.de/goldman-sachs-zertifikate/ http://www.geldbericht.de/goldman-sachs-zertifikate/#respond Tue, 07 Jul 2015 18:04:47 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1044

Mit Zertifikaten kann man hohe Gewinne einfahren. Sie gelten aber auch als risikoreich und undurchschaubar. Das Goldman Sachs Unternehmen ist Herausgeber von Zertifikaten und anderen Wertpapieren.

Goldman Sachs ist ein Wertpapierhandelsunternehmen, das sich vorrangig an Großunternehmen und Investoren richtet, aber auch Privatkunden bedient. Das Unternehmen besteht seit dem Jahr 1869 und wurde von dem deutschen Auswanderer Marcus Goldman gegründet. Der Hauptsitz liegt in New York. Dazu kommen Vertretungen in zahlreichen Ländern. In Deutschland findet man die Goldman Sachs & Co. OHG in Frankfurt am Main. Der Gesamtumsatz betrug imletzten Jahr mehr als 45 Milliarden USD, davon waren über 12 Milliarden USD Gewinn. In diesem Jahr hatte das Unternehmen einen Gewinnrückgang um 4,5 Milliarden USD zu verzeichnen, was zu Kursrückgängen führte. Weltweit beschäftigt Goldman Sachs etwa 32.500 Mitarbeiter.

Die Goldman Sachs Zertifikate

Goldman Sachs vermittelt Wertpapiere in Form von Zertifikaten, Anleihen und Hebelpapieren. Diese gelten allgemein als sehr risikoreich. Zertifikate sind Inhaber-Schuldverschreibungen. Ihr Wert wird aus den Basiswerten anderer Wertpapiere errechnet, die den Zertifikaten zugrunde liegen. Die Basiswerte der Zertifikate von Goldman Sachs setzen sich zusammen aus Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Zinsen, Immobilien, Rohstoffe oder Volatilität. Mit Zertifikaten kann ein Anleger nicht nur auf Kursanstiege setzen, sondern auch auf fallende Kurse und seitwärts tendierende Märkte. Die verschieden wählbaren Anlagestrategien ermöglichen einen größeren Spielraum.

Genaue Infos über die Zertifikatarten von Goldman Sachs

Etwa 106 Milliarden Euro wurden in diesem Jahr in Zertifikate investiert. Dabei handelt es sich um Wertpapiere mit begrenzter Laufzeit. Der Zertifikatswert ist, wie seine Basiswerte, Schwankungen unterworfen. Die Kursschwankungen wirken sich auf die Zertifikate stärker aus als auf die Basiswerte. Man spricht hier von der sogenannten Hebelwirkung. Wertänderungen der Zertifikate können aber nicht nur durch Kursänderungen der Basiswerte geschehen, sondern auch von Goldman Sachs durch Absicherungsgeschäfte in den Basiswerten hervorgerufen werden. Vor dem Kauf von Zertifikaten sollte man sich deshalb über die Kurse der zugrunde liegenden Basiswerte informieren, um herauszufinden, ob der Preis angemessen ist. Das Unternehmen selbst weist auf die Risiken bei einem Kauf von Zertifikaten hin. Die Zertifikate beinhalten kein Recht auf Zins- oder Dividendenzahlungen. Laufende Erträge sind demzufolge ausgeschlossen. Die Abrechnung erfolgt zu einem bestimmten Tag unter Ermittlung des Tages-Basiswertes. Goldman Sachs gibt eine Reihe von verschiedenen Zertifikaten aus. Bei Capped, BLOC- und Discount-Partizipationszertifikaten ist die Gewinnchance auf einen Höchstbetrag begrenzt. Wenn der Basiswert der Zertifikate am Abrechnungstag höher ist als die Gewinnbegrenzung, wird lediglich der vorher vereinbarte Höchstbetrag ausgezahlt. Bonus-, Discount-, Hi-Score-, Kapitalschutz-, Open-End-, Airbag-, Best-in-Express-Zertifikate und andere gehören ebenfalls zum Angebot der Emittentin Goldman Sachs.

Fazit

Viele Anleger schrecken vor den Risiken und der Vielzahl dieser Wertpapiere zurück. Die Zeitschrift „Capital“ allerdings bewertete das Unternehmen Goldman Sachs in Bezug auf Service und Transparenz als Testsieger. Es ist also auch Privatanlegern möglich, in Zertifikate von Goldman Sachs zu investieren. Das Unternehmen bietet einen Zertifikate-Kompass an, der Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Zertifikate bietet. Über das Risiko eines möglichen Totalverlustes sollte man sich trotzdem bewusst sein.

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