Aktien – Geldbericht http://www.geldbericht.de Geld anlegen - Aktien - Devisen - Edelmetalle - Fonds - Futures - Optionen Fri, 25 May 2018 10:25:39 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.6 Aktiendepot – Lohnen sich Flatrate Modelle http://www.geldbericht.de/aktiendepot-flatrate/ http://www.geldbericht.de/aktiendepot-flatrate/#respond Tue, 20 Feb 2018 18:00:33 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=3269

Flatrate sparenImmer wieder hört man in der Finanzbranche unterschiedlichste Fachbegriffe. Die einen sind für den Laien schwerer zu verstehen als andere. Wenn man als Laie in die Finanzbranche startet, sollte vorab jedoch ein gewisses Grundwissen vorhanden sein. Das Handeln mit Aktien und Wertpapieren setzt voraus, dass Du immer wieder Entscheidungen triffst. Dazu zählen u.a. Entscheidungen vom Kaufen und Verkaufen von Finanzprodukten, die Auswahl des richtigen Brokers usw. Besonderes letzteres ist ein entschiedenes Thema, da sich hier besonders bei den Depotkosten sowie bei den Verwaltungsgebühren hohe Kosten einsparen lassen, woraus resultiert, dass die Erträge höher ausfallen. Besonders für Trader, die viel und häufig Trades ausführen, hat sich dahingehend eine Flatrate im Bereich des Aktiendepots bewährt.

Was ist ein Flatrate Modell?

Das Flatrate Modell im Bereich der Aktiendepots haben letztendlich genau dieselbe Funktionalität wie bei einem Handyvertrag oder im Fitnessstudio. Während man bei einem Handyvertrag oder bei dem Fitnessstudio das Angebot und die Leistungen so häufig nutzen möchte wie man es möchte, kann man dieses auch bei Aktiendepots buchen. So gibt es in der Regel zwei Modelle, die sich allen voran im Online Bereich durchgesetzt haben.

  • Die erste Methode ist so aufgebaut, dass beim Anlegen eines Aktiendepots von der Bank oder vom Broker keine Verwaltungsgebühren in Rechnung gestellt werden. Bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass die Broker und Banken jeweils monatliche oder jährliche Depotkosten in Rechnung gestellt haben. Die meisten Online Anbieter haben sich davon verabschiedet und bieten Depotflatrates an.
  • Das zweite Modell besitzt einen anderen Ansatz, der darauf aufbaut, dass die Orderkosten wegfallen. Besonders bei kleinen Aktien- oder Wertpapierordern sind häufig die Orderkosten sehr ärgerlich, da diese letztendlich die Erträge verringern oder sogar in den Minusbereich drücken. Somit betrifft dieses besonders die Kleinsparer. Die Flatrate von vielen Online Brokern ermöglicht dahingehend die Möglichkeit einen pauschalen Betrag zu bezahlen und auf diesem Wege unabhängig von den Kosten so viel Trades wie man möchte zu machen. Bisher wird diese Flatrate hingegen ausschließlich von Online-Brokern angeboten.

Welche Vorteile ergeben sich?

Wie bei einer Flatrate im Fitnessstudio oder einer Flatrate beim Handy lohnen sich Flatrates immer dann, wenn man diese häufig und viel nutzt. Die Orderkosten fallen häufig von der Häufigkeit der Trades ab und bei kleineren Trades, wie sie häufig von Privatpersonen gemacht werden, erheben die Broker häufig einen Pauschalbeitrag. Dieses hängt damit zusammen, da es sich sonst für die Broker nicht lohnt. Mit dem Flatrate Modell ist man automatisch auf der sicheren Seite. Es wird ein Monats- oder Jahresbeitrag vereinbart und innerhalb dieses Zeitraumes kann man so häufig Traden wie man möchte.

Kleine Trades lassen sich dahingehend genauso realisieren wie Großtrades. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kleintrader handeln häufig nur mit Kleinstmengen und nehmen den Gewinn lieber gleich mit als darauf zu spekulieren, dass die Gewinne weiter ansteigen. Dahingehend entwickeln sich unterschiedlichste kleine Trades bei denen im Normalfall immer eine Provision abhängig von der Größe der Position anfällt. Mit der Flatrate ist dieses nicht der Fall. Ein pauschaler Betrag muss bezahlt werden und schon kann so viel „getradet“ werden wie man möchte.

Für wen geeignet?

Dass Flatrate Modell ist für all diejenigen geeignet, die viele Trades in kurzer Zeit realisieren. Wer mehr als 25 Trades und mehr als 5000€ durchführt und investiert, kann einen positiven Nutzen aus einer solchen Flatrate auf Basis eines Aktiendepots ziehen. Wer mehr über das Thema: Flatrate erfahren möchte, sollte folgende Seite aufrufen: Aktiendepot.com. Hier werden Themen rund um Aktiendepots sowie Flatrates vorgestellt.

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Sind Glücksspielaktien lohnenswert? http://www.geldbericht.de/gluecksspielaktien/ http://www.geldbericht.de/gluecksspielaktien/#respond Fri, 09 Oct 2015 19:34:53 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=3158

Du fragst dich, ob es gut ist, dein Geld in Glücksspiel bzw. Casino Aktien zu investieren? Ich kann dir sagen, dass mit diesen Wertpapieren hohe Renditen möglich sind. Die Casino Aktien sind dabei gar nicht so teuer.

Warum Glücksspiel-Aktien?

Ich habe herausgefunden, dass klassische Glücksspiele wie Poker, Spielautomaten, Blackjack, Baccarat oder Roulette in Online Casinos boomen. Die Branche erwirtschaftet alleine in Deutschland einen Umsatz von rund 13 Milliarden Euro. Glücksspiele sind regelrechtes Trendthema und werden mittlerweile von jedem dritten Deutschen gezockt. Tendenz steigend.

Die Games stehen in zahlreicher Menge auf speziellen Plattformen, wie in einem Paypal Casino zur Verfügung. Dort sind die Spiele mit echtem Geld aber auch kostenlos spielbar. Der Markt an Glücksspielangeboten steigt stetig an. Viele große Betreiber wie das 888 Casino und William Hill sowie Spielbanken wie das Melco Crown oder das Ceasars sind bereits an der Börse gelistet.

Tipps für Casinoaktien – Spielautomatenhersteller

Wie erwähnt, sind Spielautomaten die treibende Kraft im Glücksspielgeschäft. Sie sorgen für fast 70 Prozent des Spielumsatzes. Nur 30 Prozent entfallen auf klassische Tischspiele wie Roulette oder Blackjack. Kein Wunder, dass sich die Hersteller und Casinoanbieter immer wieder neue Funktionen und Verbesserungen einfallen lassen, damit die Spieler weiter fleißig an den Automaten zocken. Du weißt, worauf ich hinaus will? Genau – dein Geld solltest du am besten in die Spielautomatenhersteller investieren. Mein Geheimtipp sind Aktien von großen Softwarefirmen wie NetEnt oder Playtech aber auch Automatenhersteller wie Bally Technologies. Dessen Chef erwarb im vergangenen Jahr für rund eine Milliarden Dollar den Hersteller von SHFL Entertainment. Die Aktien von Bally Technologies sind derzeit heiß begehrt. Der Kurswert steigt derzeit permanent an.

Asiatischer Glücksspielmarkt boomt

Neben Las Vegas ist mit Macau ein weiteres Zentrum für Glücksspiel entstanden. Die Casinostadt kann sich vor Einnahmen gar nicht mehr retten. Im letzten Jahr erwirtschaftete die Stadt rund 38 Milliarden Dollar. Das ist sechsmal so viel wie in Las Vegas. Der Umsatz pro Casinobesucher ist ebenso höher als in den USA. Die Chinesen, die sonst kein Glücksspiel zocken dürfen, nutzen die Sonderzone zu ihrem Vorteil aus. Das Zockerparadies wird sich in diesem Jahr weiter vergrößern. Für dich als Anleger ist das ein perfekter Moment, um Aktien zu erwerben. Denn neue Hotels und Casino-Komplexe locken immer weitere Chinesen an. (Hinweis: Im September letzten Jahres erhöhte sich der Umsatz um 21 Prozent). Die Galaxy-Aktie profitiert am meisten von der Hochphase in Macau. Der Kurs verdoppelte sich im letzten Jahr. Wenn du also am Boom des asiatischen Glücksspielmarkts teilhaben willst, raten ich dir zu folgender Strategie: Du setzt dein Geld auf Firmen, die in beiden Casinostädten vertreten sind, also auf die Kasinokonzerne aus Las-Vegas, wie MGM, Wynn und Sands. Diese agieren nicht nur in den USA, sondern auch in Macao mit Casinos, was für ein enormes Gewinnwachstum in den vergangenen Jahren sorgte. Generell sehen Analysten den Markt positiv. Sie erwarten für die kommenden Jahre ein weiteres Wachstum von 20 Prozent.

Glücksspielaktien lohnen sich

Du musst wissen, dass die Glücksspielbranche zwar stetig wächst, aber konjunkturanfällig ist. In rezessiven Zeiten halten die Spieler ihr Geld zusammen und dann leidet das Casinogeschäft kurzfristig. Doch dank des wachsenden Glückspielmarkts und neuer strukturellen Veränderungen, sind Wertpapiere aus dieser Branche langfristig gesehen eine intelligente und gewinnbringende Anlage, die dir hohe Renditen einbringen wird. Du hast mit den Glücksspielaktien auf jeden Fall bessere Gewinnchancen als in einer Spielbank. Natürlich spielt hier ein bisschen Glück mit rein, der Gewinn lässt sich aber viel besser kontrollieren, als beim Zocken in der Spielbank.

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Wie Aktien-Anfänger Schritt für Schritt zur finanziellen Freiheit gelangen! http://www.geldbericht.de/wie-aktien-anfaenger-schritt-fuer-schritt-zur-finanziellen-freiheit-gelangen/ http://www.geldbericht.de/wie-aktien-anfaenger-schritt-fuer-schritt-zur-finanziellen-freiheit-gelangen/#comments Wed, 09 Sep 2015 10:54:48 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=2981

Wer kennt es nicht? Man hat sich dazu durchgerungen, es endlich auch einmal mit Aktien zu versuchen, liest einen Ratgeber nach dem anderen und weiß am Ende doch nicht, wie man es anstellen soll. Beim Lesen wurde man mit Wissen überschüttet, vieles hat man nicht verstanden und an Warnungen bezüglich des Risikos hat es nicht gemangelt. Letzteres ist übrigens ein gutes Zeichen. Wer nämlich vor den Risiken warnt, ist ein seriöser Schreiberling. Nur Gurus vermeiden diese Thematik und lassen Sie stattdessen – zumindest auf dem Papier – schnell reich werden. Das Ende sieht aber meist ganz anders aus!

Wonach Aktien-Anfänger suchen und was sie sich von den Aktien-Ratgeber-Autoren wünschen!

Aktiengewinn-BundleAus den oben genannten Szenarien ergeben sich folgende Wünsche:

  • „Schnell reich werden“ klingt gut – aber an einem hochspekulativen Untergang hat niemand Interesse!
  • „Viel Wissen“ ist sicherlich hilfreich – aber zu einem Studium über Aktien und Börse soll es nicht ausarten!
  • Von „Ich verstehe nur Bahnhof!“ hält keiner etwas – es muss doch auch Ratgeber geben, die man ohne Wörterbuch lesen kann!
  • Und: „Warnungen bezüglich des Risikos“ sind angebracht – aber wie man es minimiert, das sollte auch klar und deutlich zur Sprache kommen!

Mit anderen Worten: Was der Aktien-Anfänger sucht, ist ein Ratgeber, der seine Wünsche erfüllt und diese in eine fertige Strategie packt. Seine Vorgaben für dieses Werk sind:

  • So viel Wissen wie nötig,
  • verständlich und ohne Börsenkauderwelsch dargeboten,
  • mit kompletter und risikoarmer Strategie,
  • die dennoch satte Gewinne abwirft,
  • sofort umsetzbar ist
  • und ihn ganz nebenbei auch noch ruhiger schlafen lässt!

Gibt es einen solchen KUNDENORIENTIERTEN Ratgeber und wie findet man ihn?

Es gibt ihn, besser gesagt sie. Allerdings sind die Vorgaben so umfassend, dass sie wahrscheinlich nicht in einem Ratgeber erfüllt werden können. Schließlich will man ja die finanzielle Freiheit erreichen, eine der vielen Strategien umsetzen, und, und, und.

Wie findet man also den oder die auf sich zugeschnittenen Ratgeber? Nun, da gibt es einige Möglichkeiten. Man könnte zum Beispiel eine Bibliothek besuchen und verschiedene Werke anlesen. Auch Buchbesprechungen, die von anderen Aktien-Anfängern kommen, helfen weiter. Manchmal werden auch Leseproben angeboten. Und nicht zuletzt darf man auch auf den Rat oder die Empfehlung von Personen des Vertrauens hören.

Ein Aktienbundle speziell für Aktien Anfänger!

Einer, der zu Beginn seines Daseins als Aktionär auf Gurus gehört hatte und dabei auf die Nase fiel, ist Wolfgang Molzahn. Dabei wollte er nur sein Geld ein wenig besser anlegen. Was ihn von anderen mit derselben Erfahrung unterscheidet, ist dies: Molzahn sagte nicht „Nie wieder Aktien!“, sondern er kniete sich in die Thematik hinein und machte es beim zweiten Anlauf besser. Diese Erfahrungen, seine Strategie usw. hat er in leicht verständliche und sofort umsetzbare Ratgeber für Anfänger gepackt. Mehr dazu finden Sie auf http://aktiengewinne-leicht-gemacht.de/.

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Einstiege in Aktien zur Geldanlage http://www.geldbericht.de/aktien-als-geldanlage/ http://www.geldbericht.de/aktien-als-geldanlage/#comments Mon, 13 Jul 2015 17:20:48 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1337

Aktien sind eine beliebte Geldanlagemöglichkeit, die auch im europäischen Raum bei Privatanlegern immer mehr Verbreitung findet. Mit dem Kauf von Aktien werden Sie zum Miteigentümer des Unternehmens, was bedeutet, dass Sie sowohl an Gewinnen als auch Verlusten beteiligt werden. Bei positiver Entwicklung des Unternehmens können Sie mit steigenden Kursen sowie einer jährlichen Dividendenzahlung rechnen, während Sie bei einer negativen Unternehmensentwicklung mit Kursverlusten rechnen müssen.

Aktien können gute Renditen bringen

Mit einer guten Anlagestrategie können Sie mit Aktien weitaus höhere Renditen erzielen, als mit festverzinslichen Wertpapieren oder Fonds, 20% bis 30% pro Jahr sind auch für Anfänger und mit geringem Zeitaufwand kein Ding der Unmöglichkeit. Zum Einstieg bietet sich die Investition in solide DAX- Werte (Deutscher Aktienindex, der die 30 umsatzstärksten und größten Unternehmen Deutschlands beinhaltet) an. Schnelle Gewinne und Kurssprünge von 10% am Tag sind hier eher selten zu erwarten, dafür bleiben Sie auch von überraschenden Insolvenzen verschont. Alternativ dazu bieten sich die technologieorientierten Unternehmen des TecDAX-Index an. Die DAX und TecDAX-Werte zeichnen sich durch hohe Liquidität aus, d.h. Sie haben normalerweise keine Probleme einen Verkäufer oder Käufer für Ihre Aktien zu finden.

Aktien Anlagestrategien

An der Börse können verschiedene Anlagestrategien zum Erfolg führen – generell kann man zwischen Investoren, Tradern und Zockern unterscheiden. Am sichersten und wenigsten nervenaufreibend ist ein stark diversifiziertes Portfolio mit langfristigem Anlagehorizont und soliden Unternehmenswerten. Falls Sie etwas risikofreudiger sind, können Sie kurzfristig höhere Beträge in volatilere Aktien investieren um kleinere Kurssprünge auszunutzen. Langfristige Anleger bedienen sich oft der Fundamentalanalyse während sich kurzfristige Anleger eher der Markttechnik zuwenden. In jedem Fall sollten Sie unbedingt den Markt beobachten, um auf unvorhergesehene Ereignisse rechtzeitig und entsprechend reagieren zu können. Um an der Börse handeln zu können benötigen Sie ein Depot. Es gibt eine Vielzahl von Onlinebrokern, die Ihre Angebote auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anleger – vom langfristigen Hobbyinvestor bis hin zum professionellen Daytrader – zugeschnitten haben. Achten Sie auf ein stabiles Handelssystem sowie die niedrige Handelsgebühren, da hier ansonsten schnell Gewinne durch teure Teilausführungen aufgefressen werden können. Aktiengeschäfte unterliegen seit der pauschalen Abgeltungssteuer in Höhe von 25%, die direkt und anonym von Ihrem Kreditinstitut an das Finanzamt abgeführt wird. Die Umgehung der Abgeltungssteuer durch längere Haltefrist der Aktien wurde abgeschafft, allerdings können Sie die Abführung bis zur Steuererklärung zeitlich hinauszögern, wenn Sie ein Depot bei einem ausländischen Broker eröffnen – neben diesem Vorteil bieten ausländische Broker oftmals auch günstigere Gebühren.

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Aktienbegriffe – Einfach erklärt http://www.geldbericht.de/die-wichtigsten-aktienbegriffe/ http://www.geldbericht.de/die-wichtigsten-aktienbegriffe/#respond Mon, 13 Jul 2015 16:48:02 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1323

In der Welt der Aktien gibt es viele Begriffe die einem Helfen können, den Kurs einer Aktie besser zu verstehen und / oder zu bewerten. Zwei wichtige Begriffe hatte ich in einem vorherigen Artikel bereits beschrieben: Geldkurs und Briefkurs. Hier also noch weitere nützliche Begriffe für den Handel mit Aktien. Die Aufteilung ist folgendermaßen: Ich widme mich zunächst einem Hauptbegriff, zum Beispiel dem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis). Dieser ist das Hauptthema, besteht aber aus mehreren Teilen. Zum einem wird der Kurs einer Aktie benötigt und zum anderen der Gewinn je Aktie. Diese beiden benötigten Teile werden im Zusammenhang mit dem jeweiligen Hauptbegriff erklärt. Wer detaillierte Erklärungen der “Unterbegriffe” benötigt folgt bitte den Verlinkungen der Begriffe.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das KGV heisst im Englischen Price-Earnings-Ratio (PER oder P/E-Ratio). Hier wird der Kurs einer Aktie dem Gewinn des Unternehmens je Aktie gegenübergestellt. Dabei gilt, dass ein niedriger KGV gut ist und ein hoher KGV schlecht! Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Jahresüberschuss des Unternehmens (grob. Umsatz – Kosten) geteilt durch die Anzahl der Aktien. Im Englischen heisst der Gewinn je Aktie EPS (Earnings per share). Die Formel lautet also:

KGV = Kurs einer Aktie / (Jahresüberschuss / Aktienanzahl)

In den seltensten Fällen muss man dies aber selber ausrechnen. Auf Seiten wie Finanzen.net, OnVista.de oder finanztreff.de findet man eigentlich immer eine Übersicht der KGVs der letzten 3 Jahre. Dort findet man in der Regel auch die Aktienanzahl und sonstige Informationen die man so benötigt.

Auch wenn viele den KGV gerne zur Beurteilung einer Aktie nehmen, bin ich relativ vorsichtig mit seinem Einsatz. Gewinne können nicht einfach in die Zukunft weiter geschrieben werden. Das kann sich, vor allem quartalsweise, relativ schnell positiv oder negativ verändern. Ebenso können die Gewinne relativ leicht manipuliert werden, um dem auf die Schliche zu kommen, müssen am besten andere Werte mit einbezogen werden.

Der Kehrwert des KGV ergibt einen Verzinsungswert, den man zum Beispiel dem Leitzins gegenüberstellen kann. Hat man beim KGV zum Beispiel eine Verzinsung von 5% ausgerechnet und der Leitzins ist wesentlich niedriger, werden die Anleger eher zum Investment in diese Aktie tendieren, das bedeutet: Der Kurs steigt. Im vergleich zum Leitzins muss man bei der Aktie natürlich einen Risikoabschlag vornehmen.

Geldkurs / Briefkurs

Siehe Artikel auf geldbericht: Briefkurs (ask) / Geldkurs (bid) – einfach erklärt

Dividende

Die Dividende ist eine Sonderzahlung einer Gesellschaft an seine Aktionäre. Die Dividende ist dabei ein Teil des Gewinns vom Unternehmen. In der Regel wird ein Großteil des Gewinns zum Bilden von Rücklagen genommen und der andere Teil wird als Dividende ausgezahlt. Es gibt auch Sonderdividenden, die unabhängig vom Jahresüberschuss (Gewinn) ausgezahlt werden. Die Dividende gehört wie der KGV zu den Fundamentaldaten eines Aktienunternehmens.

Die Dividende kann durch Bargeld, Wirtschaftsgüter oder durch die Ausgabe von kostenlosen Aktien erfolgen. Man kann sich auch die Dividendenrendite ausrechnen, indem man sie dem Aktienkurs gegenüber stellt:

Dividendenrendite = Dividende / Aktienkurs

So können dann auch die Dividenden zweier Aktien miteinander verglichen werden. Vergleichen sollte man Gewinne immer auf prozentualer Basis, nicht im Geldwert.

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Online Aktien kaufen – Wie es funktioniert und was beachtet werden sollte http://www.geldbericht.de/online-aktien-kaufen/ http://www.geldbericht.de/online-aktien-kaufen/#respond Tue, 07 Jul 2015 19:56:53 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1116

Wer Aktien kaufen möchte, hat dabei meist die höheren Renditechancen im Blick. Wer ebenso die Risiken und die Kosten für den Handel beachtet, kann recht unkompliziert auch online Aktien mit Gewinn kaufen und verkaufen.Online Aktien kaufen ist ein bequemer Weg zur Börse.

Zum Aktien kaufen brauchen Sie ein Depot

Für viele Bankkunden ist es heute selbstverständlich, dass Bankgeschäfte alleine von zu Hause über den Computer abgewickelt werden. Dazu gehört seit langer Zeit schon die Verwaltung des Girokontos und die Eröffnung von Tagesgeldkonten, in zunehmendem Maße aber auch der Wertpapierhandel. Da man an nationalen und internationalen Börsengeschäften nur dann teilnehmen kann, wenn man über einen entsprechenden Zugang zur Börse verfügt, benötigt man eine depotführende Bank bzw. einen Onlinebroker, die diesen Zugang zur Verfügung stellen können. Die Eröffnung eines solchen Depots kann ebenfalls online erfolgen, nachdem per Post-Ident-Verfahren die Identifikation der eigenen Person vorgenommen wurde. Wesentlicher Unterschied zur traditionellen Ordererteilung über eine Bank ist, dass man online keine Beratung zur Verfügung hat und keine Bankangestellten einen auf Fehler bei der Ordererteilung hinweisen kann. Die Vorteile sind jedoch in der höheren Flexibilität bei der Verwaltung des Depots zu sehen.

Kosten beim online Aktien kaufen

Bei der Eröffnung eines Aktiendepots im Internet sollten vor allem die Depotkosten berücksichtigt werden, wie sie von den einzelnen Brokern festgelegt werden. Viele Broker bieten ihren Kunden eine kostenlose Depotführung bzw. knüpfen dieses an die Bedingung, dass eine bestimmte Mindestzahl von Ordern im Quartal erteilt werden muss. Während die Depotkosten so also auf Null gesenkt werden könne, müssen die Transaktionskosten für die einzelnen Käufe und Verkäufe von Aktien aber in jedem Fall berücksichtigt werden, da die Banken und Online-Broker hierüber ihre Angebote finanzieren. Diese Kosten können je nach gewähltem Anbieter und dessen Leistungsangebot erheblich differieren. Als Richtwert können hierbei Mindestkosten von etwa 5 Euro pro Transaktion angesehen werden. Andere preisliche Ausgestaltungen können zum Beispiel sein, dass ein bestimmter Prozentwert vom Handelsvolumen verlangt wird, wie etwa 0,3 Prozent vom Kurswert. Weiterhin ist auch eine Kombination von Grundpreis plus prozentualem Anteil am Kurswert möglich.

Welcher Broker soll die Aktien kaufen und verkaufen?

Für welchen Broker man sich letztlich entscheidet, wird auch immer davon abhängen, welche Werte bei diesem überhaupt gehandelt werden können. Nicht jeder Broker bietet den Zugang zu allen Wertpapieren an, für die man sich interessieren kann. Aktien, Fonds, Zertifikate und Optionsscheine werden in großer Zahl auf unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt, weshalb es unerlässlich ist, sich im Vorfeld der Depoteröffnung bei der Bank oder dem Broker zu erkundigen, welche Werte man später handeln möchte. Als weitere Besonderheit im Internethandel ist zu berücksichtigen, dass man laut des Wertpapierhandelsgesetzes verpflichtet ist, Angaben darüber zu machen, dass man sich über die Risiken in Verbindung mit dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren im Klaren ist. Die depotführende Partei wird einen daher bei der Kontoeröffnung über die entsprechenden Risiken in schriftlicher Form in Kenntnis setzen.

Aktien kaufen im Internet – technische Details

Der Kauf der Aktien erfolgt dann über die Software bzw. die Website des Online-Brokers. Je nach Handelsplattform können die hier angezeigten Kurse entweder nur alle fünfzehn Minuten aktualisiert werden oder als Echtzeitkurse ohne Verzögerung angezeigt werden. Der Anleger muss für sich entscheiden, ob die Kursbewegungen, die sich innerhalb weniger Minuten ergeben können, für seine Kaufentscheidung relevant sind oder nicht.

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Aktien versprechen ein hohes Maß an Risiko – so können Sie es minimieren http://www.geldbericht.de/risiko-von-aktien-minimieren/ http://www.geldbericht.de/risiko-von-aktien-minimieren/#respond Tue, 07 Jul 2015 19:53:02 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1112

Aktienspekulationen bergen hohe Risiken, denn wer in die so genannten Small Caps investiert, sollte mit den internationalen Finanzmärkten bestens vertraut sein, um Verluste zu vermeiden und hohe Gewinne zu erzielen.

Aktienspekulationen bergen hohe Risiken

Anleger, die mit dem Ziel eines kurzfristigen Gewinnes in bestimmte Aktienpakete investieren, gehen durch diese Spekulation ein hohes Risiko ein, denn Gewinne und Verluste von Wertpapieren mit hoher Volatilität lassen sich nicht mit letzter Gewissheit voraussagen. Unter Volatilität ist dabei der jeweilige Wert zu verstehen, der potenzielle Kursschwankungen einer Aktie anzeigt. Dabei ist erfahrungsgemäß davon auszugehen, dass sich die so genannten, volatilen Micro Caps und Small Caps – die Nebenwerte – im Kursverlauf instabiler verhalten als die wesentlich beständigeren Blue Chips – die Standardwerte.

Die Differenzierung in unterschiedliche Aktiengesellschaften orientiert sich nach deren Börsenkapitalisierung, wonach die Nebenwerte mit einem geringen Kapital von unter einer Milliarde Euro zu den von Großinvestoren und Investmentgesellschaften wenig favorisierten Wertpapieren zählen. Mid Caps sind Wertpapiere von Unternehmen mit höheren Börsenwerten, wobei die Grenzen zu den Blue Chips mit Kapitalwerten um die 100 Milliarden Euro fließend sind. Im Durchschnitt gehören etwa 95 Prozent aller weltweit börsennotierten Unternehmen zu den Small Caps, die für Investoren zugleich hohe Risiken bergen.

Welche Aktien bergen geringe Risiken?

Als Blue Chips werden die Wertpapiere großer Aktiengesellschaften bezeichnet. Diese meist großen und internationalen Unternehmen sind in der Regel seit Jahrzehnten am Markt etabliert und zeichnen sich durch regelmäßig hohe Gewinne aus. Bei Blue Chips sind die Risiken großer Verluste verhältnismäßig gering, weshalb sie von den meisten Banken und Investmentgesellschaften gehandelt werden. Blue Chips werden in sämtlichen wichtigen, internationalen Börsenindizes wie zum Beispiel dem Dow Jones Industrial Average, dem Dow Jones Euro Stoxx 50 oder dem Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet. Der am 1. Juli 1988 eingeführte DAX wurde ursprünglich aus einer Börsenzeitung entwickelt und enthält die 30 umsatzstärksten Aktiengesellschaften, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben. Der Begriff „Blue Chip“ hat seinen Ursprung im Übrigen im Pokerspiel großer Spielkasinos, deren Jetons mit den höchsten Werten traditionell blau waren.

Durch den Kauf von Investmentfonds kann das Risiko minimiert werden

Anleger, die mit dem Ziel langfristiger Gewinne in stabile Standardwerte investieren, haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Investmentfonds. Innerhalb eines – meist branchenspezifischen – Fonds wird das Kapital auf viele verschiedene Unternehmen gestreut, um das Risiko zu minimieren. Investiert wird dabei sowohl in Wertpapieren aus den traditionellen Bereichen, Immobilien und Geldmärkten als auch in Technologieunternehmen. Auf lange Sicht gesehen versprechen solche Investmentfonds relativ hohe und stabile Renditen.

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Stop-Loss schützt Aktionäre vor Verlusten. Wir erklären wie. http://www.geldbericht.de/stop-loss/ http://www.geldbericht.de/stop-loss/#respond Tue, 07 Jul 2015 19:49:20 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1110

Wer mit Aktien an der Börse handelt, wird immer um eine gewisse Risikobegrenzung bemüht sein. Dazu kann es sinnvoll sein, für jedes seiner Wertpapiere eine Kursuntergrenze zu definieren.

Allgemeines über Risiken beim Aktienhandel

Der Handel mit Aktien ist deshalb in hohem Maße risikobehaftet, weil die Kursentwicklungen grundsätzlich positiv als auch negativ sein können. Dieser Umstand ist unter dem Begriff der Volatilität bekannt und sie ist es, gegen die Investoren sich abzusichern versuchen. Eine Möglichkeit besteht darin, dass gegenläufige Kursentwicklungen einzelner Papiere im Portfolio sich gegenseitig aufheben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass der Anleger für sich selbst festlegt, ab wann eine negative Kursentwicklung für ihn nicht mehr akzeptabel ist und dann automatisch ein Verkauf des entsprechenden Wertpapiers stattfindet. Dieses Konzept ist wiederum unter dem Begriff Stop-Loss bekannt.

Mit einem Stop-Loss minimieren Aktionäre ihr Risiko

Stop-Loss wird im Deutschen als Kursuntergrenze bezeichnet und dient der Risikoabsicherung. Wenn man beispielsweise eine Aktie für 20 Euro gekauft hat und der aktuelle Wert bei 25 Euro liegt, könnte man eine Kursuntergrenze bei 23 Euro definieren. Der Kurs könnte dann bis zu zwei Euro fallen, ohne dass sich ein Verlust für den Anleger ergeben würde, da er ursprünglich drei Euro unter diesem Kurs gekauft hat. Der Vorteil ergibt sich dadurch, dass ein solcher Gewinn realisiert werden kann, ohne dass eine ständige Überprüfung der Kurse im Portfolio notwendig wäre. Stop-Loss ist deshalb bei allen denjenigen beliebt, die ihren Verwaltungsaufwand im Aktienhandel verringern möchten. Neben einer absoluten Untergrenze kann alternativ auch eine relative gesetzt werden, wie etwa ein maximaler Verlust von 10 Prozent.

Wie kann ich ein Stop-Loss setzen?

Ein solcher sogenannter Orderzusatz kann beim eigenen Wertpapierhändler oder Broker beantragt und für jede einzelne Aktie festgelegt werden. Gerade Anfängern im Aktiengeschäft wird eine solche Untergrenze bei allen Aktien angeraten. Während der Zusammenbrüche der Aktienmärkte in den Jahren 2001 und 2008 bspw. haben insbesondere Kleinanleger hohe Verluste hinnehmen müssen, da sie die Einrichtung solcher Limits versäumt hatten.

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Die Rendite ist das Salz in der Aktien-Suppe http://www.geldbericht.de/wie-wichtig-ist-die-rendite-bei-aktien/ http://www.geldbericht.de/wie-wichtig-ist-die-rendite-bei-aktien/#respond Tue, 07 Jul 2015 19:45:35 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1108

Die Aktienrendite ist jene Größe, um die sich im Börsengeschäft alles dreht. Ihre Berechnung sollte jedoch nicht nur die Dividenden und Kursentwicklungen berücksichtigen, um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen.

Aktionäre hoffen auf eine hohe Aktienrendite

Wenn Anleger ihr Geld an den Handelsplätzen dieser Welt vermehren wollen, dreht sich alles um eine bestimmte Größe. Die Rede ist hier von der Aktienrendite, die den Erfolg eines Engagements in Aktien angibt. Bei Großkonzernen lag diese auch in diesem Jahr teilweise deutlich über 50 Prozent. Auf jeder Hauptversammlung einer Kapitalgesellschaft und in der Werbung eines jeden Aktienfonds spielt diese Zahl eine herausragende Rolle, da sie den Vergleich mit anderen Anlageformen zulässt. So kann das eigene Geld zum Beispiel auch in festverzinslichen Rentenpapieren angelegt werden zum jeweiligen Zinsniveau. Bei einer solchen Betrachtung würde man dann die Rendite der Aktie mit dem Zins der Anleihe vergleichen. Die Rendite einer Aktie kann daher auch als Zins interpretiert werden und sollte mit dem allgemeinen Marktzinsniveau verglichen werden, das sich in erheblichem Maße an den Vorgaben der Zentralbanken orientiert und vorging, mit welchem finanziellen Aufwand Kredite aufgenommen werden können. Die Aktienrendite ist dabei ein feststehender Begriff und folgt einer bestimmten Definition, die man als Anleger kennen sollte, um Aktienprodukte miteinander vergleichen zu können.

Wie wird die Aktienrendite errechnet?

Die Aktienrendite berechnet sich aus den Kurssteigerungen zuzüglich Gewinnausschüttungen im Verhältnis zum Kaufkurs. Entscheidend ist hierbei also, ob der Kurs einer Aktie sich positiv oder negativ entwickelt hat und in welchem Maße die Unternehmung Dividenden ausgeschüttet hat. Im Jahr 2010 lag die höchste ausgeschüttete Dividende im DAX bspw. bei 5,75 Euro pro Aktie. Aufgrund der Berücksichtigung der Kursentwicklung ist es jedoch auch möglich, dass zum Betrachtungszeitpunkt eine negative Rendite erzielt wurde. Ebenfalls mit einzubeziehen in die Kalkulation der Aktienrendite ist in jedem Fall die Inflation. Diese muss von der Rendite abgezogen werden, um den Kaufkraftverlust des Geldes zu berücksichtigen, womit man dann schließlich die Nettorendite erhält. Bei einer Deflation ist der Prozentsatz entsprechend auf die Rendite draufzurechnen. Auch in Inflationsszenarien sind daher negative Nettorenditen möglich. Liegt die Rendite einer Aktie beispielsweise bei nur geringen 2 Prozent, die Inflation jedoch bei 2,5 Prozent, ergibt sich ein Verlust von 0,5 Prozent trotz positiver Rendite. Im englischen Sprachraum ist für die Aktienrendite auch die Abkürzung TSR gebräuchlich, die für Total Shareholder Return steht.

Schlusswort

Wenn der Aktienmarkt nach Ende des zweiten Weltkriegs bis heute betrachtet wird, ergaben sich nur für kurze Anlagezeiträume negative Renditen bei Aktien. Daraus ist ersichtlich, dass es sich bei den Aktien um langfristig renditeträchtige Anlageformen handelt, die auf die lange Sicht bisher immer eine positive Rendite erzielt haben.

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Blue Chips als Basis für eine langfristige Geldanlage http://www.geldbericht.de/blue-chips-aktien/ http://www.geldbericht.de/blue-chips-aktien/#respond Tue, 07 Jul 2015 19:32:41 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1098

Blue-Chip-Aktien sind Wertpapiere von erfolgreichen und internationalen Großkonzernen. Sie versprechen risikoscheuen Anlegern moderate Gewinne und bieten zahlreiche Vor- sowie Nachteile gegenüber herkömmlichen Aktien.

Was genau sind Blue-Chip-Aktien?

Der Ausdruck Blue-Chip-Aktien kommt aus dem US-amerikanischen und leitet sich von den in Spielcasinos verwendeten blauen Jetons (Chips) ab, die den höchsten Geldwert besitzen. Heute wird er als Bezeichnung für globale Unternehmen mit besonders hohem Wert genutzt. So findet der Begriff etwa Verwendung für Aktien von internationalen sowie allgemein anerkannten und renommierten Großunternehmen, die mit hoher Solidität, Bonität und mit Substanz- und Ertragsstärke glänzen.

Wo finde ich Blue-Chip-Aktien?

Blue-Chip-Aktien werden an den weltweit bedeutendsten Börsen gehandelt. So sind sie etwa an den Wertpapiermärkten Dow Jones Industrial Average, Dow Jones Euro Stoxx 50, DAX und SMI notiert. Deren Kursentwicklung gilt häufig als Berechnungsgrundlage für Indizes. Blue-Chip-Unternehmen werden dabei in drei Kategorien unterteilt, die sich nach dem Grad der jeweiligen Börsenkapitalisierung richten. Dabei sind Small Caps Unternehmen unter 1 Milliarden Euro, Large Caps verfügen über ein Börsenkapital von über 2 Milliarden Euro und dazwischen liegen die Mid Caps. Die Kategorien sind dynamisch und werden je nach Unternehmensmarktwert regelmäßig angeglichen. So begann die US-amerikanische Firma Cisco Systems als Small Cap und gilt mittlerweile mit einem Marktkapital von 93 Milliarden Euro als Large Cap. Deutsche Blue-Chip-Unternehmen sind etwa die großen DAX-Unternehmen Siemens, Volkswagen, Deutsche Bank, Allianz, Deutsche Telekom und Daimler. Weitere internationale Blue-Chip-Konzerne sind u. a. Credit Suisse, Hoffmann La Roche, Nestlé, Telekom Austria, BP, Danone, GlaxoSmithKline, L’Oréal, Shell, American Express, Coca-Cola, Exxon, IBM, Kraft Foods und McDonald’s.

Mit Blue-Chips kann man langfristig Geld anlegen

Gegenüber herkömmlichen Wertpapieren können sich Anleger bei Blue-Chip-Aktien weitestgehend sicher sein, dass diese von extremen Kursschwankungen verschont bleiben und eher konstant Gewinne einbringen. Das Risiko eines Totalverlusts für Aktionäre besteht nur in äußerst abgeschwächter Form, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Konkurs eines Blue-Chip-Unternehmens kommt, ist als gering zu bewerten, da es sich hier Globalplayer handelt, die sich über Jahre hinweg in der Wirtschaft erfolgreich etabliert haben. Der Einbruch des Kursverlaufs einer Blue-Chip-Aktie ist zumeist auf sehr außergewöhnliche Unternehmensbelastungen zurückzuführen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist das Bohrinselunglück der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, das den Aktienwert des BP-Konzerns einbrechen ließ.

Mit Blue-Chip-Aktien können meistens keine außerordentlich hohen Gewinne erzielt werden

Aufgrund der geringen Risikobereitschaft der Blue-Chip-Unternehmen ist jedoch auch nicht mit drastischen Kursgewinnen zu rechnen. Die Aktienverläufe sind verhalten und eignen sich für Aktionäre, die sicher und langfristig einen Gewinn erzielen möchten. Als besonders sicher gelten hierbei Large-Cap-Unternehmen, höhere Risiken, aber auch größere Kurssprünge erzielen Unternehmen der Small- und Mid-Caps-Kategorie, da sie noch ‚neu’ auf dem Markt sind und sich erst beweisen müssen.

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