Gold – Geldbericht http://www.geldbericht.de Geld anlegen - Aktien - Devisen - Edelmetalle - Fonds - Futures - Optionen Tue, 21 Nov 2017 15:31:54 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.4 Gold Anlagemünzen http://www.geldbericht.de/gold-anlagemuenzen/ http://www.geldbericht.de/gold-anlagemuenzen/#comments Mon, 13 Jul 2015 17:49:58 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1352

Anlagemünzen (Bullionmünzen) sind Edelmetallmünzen, die in hohen Stückzahlen geprägt werden, und die der Spekulation auf den Edelmetallwert oder als Geldanlageobjekt dienen.

Sie werden aus den Edelmetallen Gold, Silber, Platin und Palladium in hohem Feingehalt hergestellt. Wesentliches Merkmal von Anlagemünzen ist, außer einem überwiegend gleichbleibenden Erscheinungsbild, dass der Aufschlag auf den Metallwert, mit dem sie verkauft werden, nur gering ist; denn er resultiert lediglich aus den Kosten für die Prägung der Münzen, die teurer als das Gießen von Barren ist, sowie deren Vertrieb. Im Gegensatz dazu steht bei Sammlermünzen der Seltenheitswert im Vordergrund, der wesentlich höher als der reine Materialwert sein kann. Anlagemünzen vereinen damit die Vorteile von Barren und Münzen und werden daher Bullionmünzen oder kurz Bullion (Coins) genannt (engl. Bullion heißt Barren).

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Die meisten Anlagemünzen tragen, neben den Bildmotiven, eine Nennwertangabe einer Währung, häufig auch noch eine Gewichts- und eine Feinheitsangabe. Die Währungsnennwertangabe ist zum Ausgabezeitpunkt stets deutlich niedriger als der Edelmetallwert der Münze nach aktuellem Börsenkurs. Die aufgeprägte Nennwertangabe weist die Münze als „von offizieller Stelle ausgegeben“ aus, da nur staatlich autorisierte Prägestellen berechtigt sind, eine Währungsangabe auf die Münze zu prägen, womit gleichzeitig eine Abgrenzung zu den Medaillen gegeben ist. Damit sind sie „formal“ häufig auch gesetzliches Zahlungsmittel. Sie werden aber im allgemeinem Zahlungsverkehr nicht zum aufgeprägten Nennwert verwendet, da sie ja sonst unterhalb ihres Edelmetallwertes in den Geldumlauf abgegeben würden.

Bei den Anlagemünzen lassen sich zwei Arten unterscheiden. Einmal sind das die modernen Nachprägungen ehemaliger Kurantmünzen mit ihren alten Währungsnominalbezeichnungen in damaliger Kaufkraft, die meist auch mit den alten Jahreszahlen nachgeprägt wurden, und zum anderen sind das moderne Münzneuschöpfungen, die neuerdings auch als Bimetallausführungen gefertigt sein können, und entsprechend dem allgemeinem Kaufkraftverfall aller nationalen Währungen jetzt eine höhere Nominalwertangabe aufgeprägt haben als ihre evtl. historischen „Vorbilder“.

Beide Anlagemünztypen werden zu täglich aktualisierten Schalterkursen (die sich am Kurs des jeweiligen Edelmetalls orientieren) in Banken und im Edelmetallhandel verkauft und sind häufig von der Mehrwertsteuer befreit. Gebräuchliche moderne Stückelungen sind 1/1, 1/2, 1/4 und 1/10 Unze, während die historischen Nachprägungen mit ihren alten Fein- und Rauhgewichten hergestellt werden.

Gold- und Silbermünzen sind insbesondere in Krisenzeiten eine begehrte Liquiditätsreserve. Daher ist die von vielen Prägestätten praktizierte Ausgabe von jährlich wechselnden Bildmotiven aus Sicht der reinen Edelmetallanlage eher hinderlich, da der Bekanntheitsgrad und Wiedererkennungswert drastisch sinkt, während die reinen Sammler von Münzen diese Praxis begrüßen. Die Prägestellen bedienen dennoch beide Gruppen, da sie ausschließlich an einer hohen Nachfrage bzw. Stückzahl interessiert sind.

Anleger, die für einen Krisenfall vorsorgen wollen, sollten daher Anlagemünzen bevorzugen, deren Bildmotive seit dem ersten Prägejahr gleich geblieben sind. Bei den Goldmünzen sind das: Krugerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker und American Eagle, bei den Silbermünzen Maple Leaf (Silber) und American Eagle (Silber) und seit 2008 auch der Wiener Philharmoniker (Silber).

Anlagemünzen in Gold

  • American Buffalo
  • American Gold EagleGoldmünzen online kaufen als Sammler-/Anlageobjekt
  • Andorra Eagle
  • Britannia
  • Goldmark
  • Krugerrand
  • Libertad
  • Maple Leaf
  • Goldvreneli
  • Lunar Kalender Nugget
  • Orzeł bielik
  • Panda
  • Sovereign
  • Tscherwonez
  • Wiener Philharmoniker
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Goldbarren Und Edelmetallbarren http://www.geldbericht.de/goldbarren-und-edelmetallbarren/ http://www.geldbericht.de/goldbarren-und-edelmetallbarren/#respond Mon, 13 Jul 2015 17:47:09 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1350

Schon in prähistorischer Zeit waren Barren als zweckdienliches Mittel bekannt. Man erzeugte sie aus Kupfer, Bronze, Gold, Silber, Zinn und anderen Metallen, oft auch als eine von der Gewinnungsstätte des Erzes vorgegebene Legierung. Durch Wiedereinschmelzen der auf Lager gefertigten oder eingehandelten Barren ließen sich fern von deren Erzeugungsstätte gegossene Teile mit vorbestimmter Form herstellen. In klassischer Zeit waren dies nicht nur Waffen, sondern auch Statuen und Denkmale. Ohne Wiederaufschmelzen konnten vornehmlich Kupfer- oder Bronzebarren auch durch rein mechanisches Zerteilen und eine nachfolgende manuelle Bearbeitung vielfältigen Zwecken dienlich gemacht werden (Goldschmuck, Bronzedübel, Bronzebleche, Essgeräte).

Vor allem Goldbarren oder Silberbarren waren nicht nur Handelsware, sondern auch Wertaufbewahrungsmittel. Sie dienten bereits lange vor der Zeitenwende Tauschgeschäften und besaßen insofern entfernt Münzcharakter, besonders im Kulturkreis rund um das Mittelmeer. Als Folge dieser Funktion ergab sich die Prägung der ersten Münzen, weil sie eine leichtere Handhabung für tägliche Zwecke ermöglichten.

Zu größerer und zugleich industrieller Bedeutung kam der Barren als Zwischenstufe zwischen ungeformter Schmelze und einem definierten Gussprodukt erst mit dem Beginn der Eisenverhüttung in Mitteleuropa. Auch hier war es wieder der transportierbare Barren, der von in den Wäldern (Holzkohlegewinnung) rund um erzreiche Gebiete, oft abgelegen errichteten Eisenhütten in die Täler zu den wassergetriebenen Schmiedehämmern, Walzgerüsten und Gießhütten gebracht wurde.

Goldbarren und Silberbarren als Zahlungsmittel

Barren in den verschiedensten Formen waren nicht nur von frühindustrieller Bedeutung, sie sind auch seit ca. 2000 v. Chr. eine frühe Form metallischen Geldes. Währungsgeschichtlich sind Edelmetalle in Barrenform heute nur noch in den Tresoren der Nationalbanken zu finden. Als kurrente Währung haben Gold und auch Silbermünzen ihre international bis in die erste Zeit nach dem zweiten Weltkrieg noch akzeptierte Funktion als Deckung des umlaufenden Papiergeldes verloren. Sowohl Münzen als auch Barren aus Edelmetall sind heute sowohl Sammelobjekt für Numismatiker, als auch Wertaufbewahrungsmittel für Anleger. Als Anlagemünzen (Krügerrand und andere) werden sie insoweit auch noch heute geprägt und verkauft. Im internationalen Handelsgeschäft sind Standardbarren Edelmetallbarren mit eingeprägtem Gewicht und Reinheitsgarantie. Auf den Barren ist dann die Feinheit, die Marke des Herstellers und die Barrennummer zu finden. Die Feinheit muss bei Gold mindestens 995/1000 erreichen, bei Silber 999/1000 und bei Platin und Palladium 999,5/1000. Die Barrennummer dient dabei zur Identifikation jedes Barrens und wird vom Produzenten in einem Verzeichnis eingetragen. Ein Standardbarren Gold mit einem Feingehalt von 995 ‰ („good-delivery-Barren“) wiegt 400 oz tr, also (ungefähr) 12,44 kg.

Edelmetallbarren

Bei Edelmetallen spricht man einheitlich von Barren, deren Gewicht bei Platin, Palladium, Gold und Silber weitgehend standardisiert ist. Angaben des Barrengewichts in Kilogramm, Pounds, Unzen respektive Feinunzen und Gramm sind gebräuchlich. Im Goldhandel wird der börsennotierte Preis für die Unze (ounce) von 31,104 g ermittelt. Es gibt zwar 9 verschiedene Edelmetalle, davon werden aber nur die gängigen 4 Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium in Barrenform gehandelt, da es bei den anderen Edelmetallen wie z.B. Ruthenium, Osmium oder Rhodium zu umständlich wäre diese erst von der industrieüblichen Pulverform mit aufgrund des hohen Schmelzpunktes hohem Energieaufwand in Barren zu gießen, um sie dann später wenn sie in der Industrie Verwendung finden, erst wieder vor der Verarbeitung zu pulverisieren.

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Zahngold http://www.geldbericht.de/zahngold/ http://www.geldbericht.de/zahngold/#respond Sat, 24 May 2014 13:14:39 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=164

Zahngold besteht normalerweise aus einer Dentallegierung. Diese Legierung besteht aus Edelmetallen wie Gold, Platin, Palladium und Silber. Diese werden von einem Zahnarzt entweder als Füllungen oder als Kronen und Brücken in den Mund eingesetzt. Damit es besser aussieht werden Zahngoldlegierungen meist mit einer relativ dünnen weißen Keramikschicht verblendet. Dadurch wird verhindert, dass beim Öffnen des Mundes das eingesetzte Metall herausblinkt. Bei der Herstellung von Zahngoldimplantaten verwenden Zahnärzte oder Dentallabore Gibsabdrücke oder Modelle der Zähne des Patienten. Diese werden dann gegossen, gefräst oder mit einem Galvanogold Verfahren erstellt. Ein gut gegossenes Implantat aus Edelmetall übersteht viele Jahrzehnte. Das ist auch der Grund warum viele Zahnärzte auch noch heute Goldkronen als das beste Mittel für den Zahnersatz sehen.

Recycling von Zahngold

Altes Zahngold wird sehr gerne recycelt. Das liegt natürlich vor allem an den hohen Werten der im Zahngold enthaltenen Rohstoffe. Damit die Rohstoffe wieder verwendet werden können, wird das Zahngold eingeschmolzen. Das ist ein wesentlich niedrigerer Aufwand, als edelmetallhaltige Erze zu fördern und die darin sitzenden Edelmetalle mit chemischen Verfahren herauszulösen. Das Beste am Recycling von Zahngold ist der hohe Preis, den man bezahlt bekommt, wenn man sein Zahngold an eine Scheideanstalt oder einen Goldankäufer verkauft. Zudem hat man mit dem Verkauf an eine Person die das Zahngold einschmilzt auch noch etwas für die Umwelt getan.

Die Bestimmung des Materials des Zahngoldes

Meistens stammt das Zahngold von früheren Familienmitgliedern oder durch einer gerade eben durchgeführten Zahnbehandlung. Da es sehr viele unterschiedliche Zahngoldlegierungen gibt, muss vor dem Verkauf die Materialzusammensetzung des Zahngolds bestimmt werden. Kleine Aufkäufer oder Privatpersonen können dies in der Regel nicht vornehmen, da man für die Materialbestimmung von Zahngold bestimmte Analyseinstrumente benötigt. Solche Ankäufer von Zahngold schauen nur auf das Gewicht des Zahngoldes und geben dann ein Angebot auf in dem sie festlegen für wie viel Geld sie das Zahngold kaufen würden. Dabei ist meistens eine Risikoabschlag enthalten, da sie ja nicht genau wissen wie viel Prozent welchen Materialien das Zahngold enthält. Manchmal wird sogar gefragt, wie viel Geld der Zahngoldverkäufer haben möchte. Bei dem normalen Goldverkauf ist so etwas sehr unüblich, beim Verkauf von Zahngold aber Gang und Gäbe. Wird das Zahngold hingegen bei Scheideansalten verkauft, nehmen diese eine exakte Bestimmung der unterschiedlichen Metalle im Zahngold vor. Dazu verwenden sie Analysegeräte, die feststellen wie hochwertig das Zahngold ist. Dabei gibt es drei unterschiedliche Wertklassen von Zahngold. Das ist zum einen Zahngold aus Gold-Platin, welches sehr hochwertig ist oder Zahngold aus Silber-Palladium, was weniger hochwertig ist. Zum anderen kann es sich auch um Zahngold aus Chrom-Cobalt handeln, welches fast wertlos ist.

Zahngold verkaufen

Zahngold kann bei Goldankäufern, Goldhändlern, Scheidungsanstalten oder über Online Auktionsplattformen verkauft werden. Die großen professionellen Goldankäufer und besonders die Scheidungsanstalten werden das Zahngold auf die enthaltenen Edelmetalle analysieren. Dabei stellen sie fest, wie viel Gehalt von jedem Edelmetall in dem Zahngold ist. Dabei wird dann für die Edelmetall Gold, Palladium, Platin und Silber in dem Zahngold bezahlt. Sind weitere Metalle in dem Zahngold enthalten, wird dafür kein Geld bezahlt. Bei Händlern vor Ort kann man mit seinem Zahngold direkt vorbeischauen und wird auch gleich ein Ankaufsangebot erhalten. Wenn man sein Zahngold an einen Anbieter im Internet verkaufen möchte, muss das Zahngold an den Ankäufer geschickt werden. Dafür bieten viele Anbieter einen Postankaufsservice an. Wenn man größere Mengen an Zahngold besitzt kann auch der Werttransportservice, den viele Online Goldkäufer besitzen in Anspruch genommen werden. Nach einigen Tagen wird man ein Angebot erhalten. Danach kann man entscheiden ob man sein Zahngold an diesen Anbieter verkaufen möchte. Verkauft man das Zahngold erhält man sein Geld per Banküberweisung. Auch bei dem Verkauf von Zahngold über Ebay können akzeptable Preise erzielt werden. Dabei ist zu achten, dass man nur gute Bewertungen hat und auch eine Bezahlung per PayPal anbietet. Den dann ist der Käufer des Zahngoldes ziemlich gut gegen einen möglichen Betrug abgesichert. Den viele Menschen kaufen über Online Auktionsplattformen nur deswegen kein Gold, weil sie befürchten betrogen zu werden.

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Gold verkaufen http://www.geldbericht.de/gold-verkaufen/ http://www.geldbericht.de/gold-verkaufen/#respond Sat, 24 May 2014 12:15:03 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=163

Irgendwann möchte man sein Gold verkaufen. Besonders in Zeiten mit großer Nachfrage kann der Verkauf von Gold sehr viel Geld in die Tasche spielen. Bei dem Verkauf von Gold sollten einige wichtige Dinge beachtet werden. Bereits vor dem Verkauf von Gold sollte man sich ausführlich informieren. Den alle Goldankäufer werben mit verlockenden Angeboten. In diesen versprechen sie das Gold des Goldbesitzers zu Höchstpreisen abzukaufen. Natürlich wollen dies Goldankäufer aber selbst so viel wie möglich durch den Goldankauf verdienen. Deswegen muss man vor dem Verkauf von Gold ein paar Hintergrundinformationen wie beispielsweise den aktuellen Goldkurs herausfinden. Den nur so kann ein optimaler Preis für den Verkauf von Gold erzielt werden und schlechte Angebote gemieden werden.

Das ist beim Goldverkauf zu beachten

Vor dem Verkauf des Goldes sollte man den Käufer nach dem aktuellen Goldkurs fragen. Dadurch gewinnt man den gleichen den ersten Eindruck, ob der Käufer seriös ist. Nennt er den aktuellen Goldkurs falsch oder kann ihn nicht nennen, ist es besser sein Gold bei einem anderen Goldkäufer zu verkaufen. Wer sein Gold bei einem Goldankäufer verkauft erhält nur Geld für den Feingoldgehalt seines Goldstücks. Den Feingoldgehalt seines Goldes sollte man wenn möglich wissen. Bei Schmuckstücken ist ein Stempel sehr klein mit einer dreistelligen Zahl eingeprägt. Diese dreistellige Zahl gibt den Goldgehalt des Schmuckstücks an. Dabei einspricht beispielsweise die Zahl 333 einem Goldgehalt von 33,3 % und die Zahl 585 einem Goldgehalt von 58,5 %. Auf einem Goldbarren steht immer die Reinheit von Gold drauf und auf Goldmünzen ist in der Regel auch der Goldgehalt eingeprägt. Wenn kein Prägestempel auf einem Metall oben ist, handelt es sich meistens nicht um Gold. Bevor man sein Gold verkauft sollten mehrere Händler und Möglichkeiten um das Gold zu verkaufen, verglichen werden.

Gold im Handel verkaufen

Bei dem Verkauf von Gold verlangen Banken und Händler immer einen Identitätsnachweis. Damit sichern sie sich gegen Vorwürfe von Geldwäsche und Fälschungen ab. Daher wird jede Transaktion sorgfältig dokumentiert. Die Daten werden normalerweise aber nie weitergegeben. Bevor der Händler oder die Bank das Gold kauft, wird es auf Echtheit überprüft. Dabei wird das Gold bei vielen Banken und Händlern gegen Quittung einbehalten. Nach der Prüfung bekommt man das Geld entweder per Überweisung oder bar ausbezahlt. Wenn Gold über das Internet an Online-Händler verkauft wird, muss das Gold eingeschickt werden und wird nach Empfang von den Online Goldhändlern überprüft. Doch es gibt auch Online-Anbieter, die das Gold persönlich durch eine Werttransportunternehmen abholen lassen. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Geld für den Goldverkauf ausbezahlt. Wer sein Gold bei einem Händler oder einer Bank verkauft, muss darauf achten, dass er nur Geld in etwa der Höhe des aktuellen Goldkurse erhält. Der Sammlerwert von Goldmünzen oder der ideelle Wert von Goldschmuckstücken wird von Edelmetallhändlern und Goldankäufern nicht berücksichtigt.

Gold verkaufen an Privatleute

Gold kann natürlich auch über online Auktionsplattformen verkauft werden. Dafür bietet sich besonders Ebay an, da hier sehr viele Goldinteressenten auf einige Goldverkäufer treffen. Am Besten ist es, wenn man das Gold über online Auktionshäuser per Treuhandservice verkauft. Das schafft bei den Interessenten Vertrauen und es werden mehr Menschen auf das Goldstück bieten. Den Käufer bei Auktionsplattformen setzen sich einem erhöhten Risiko aus, von Betrügern abgezockt zu werden. Diese liefern ihnen nach der Bezahlung entweder gar keine Ware oder eine Fälschung.

Gold verkaufen beim Juwelier oder Münzhändler

Wer glaubt ein Sammlerstück zu besitzen, sollte beim Juwelier nach dem Ankaufspreis fragen. Es gibt seltene Goldschmuckstücke, die mehr Wert haben als der Goldgehalt der in ihnen steckt. Doch nur bei einem Juwelier wird der Sammlerwert oder der ideelle Wert berücksichtigt. Klar wird nicht der komplette Sammlerwert ausbezahlt, den der Juwelier will an dem Goldschmuckstück ja verdienen. Doch in einigen Fällen übertrifft die Auszahlung den Erlös, welchen man für den Verkauf bei einem Händler erhalten hätte. Wenn man eine wertvolle Goldmünze geht sollte man mit der Münze zu einem Münzhändler gehen. Dieser schätzt den Wert der Goldmünze und macht danach meistens ein Angebot die Goldmünze zu kaufen. Überschreitet dieses Angebot den Preis, den ein Goldhändler bezahlen würde, sollte man seine Goldmünze bei einem Münzhändler verkaufen.

Wichtiger Beleg beim Verkaufen von Gold

In jedem Fall sollte man sich eine Ankaufsquittung beim Goldverkauf ausstellen lassen. Den auch bei dem Verkauf von Gold kommt ein Kaufvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch zustande. Der Quittungsbeleg sollte dabei alle Daten vom Goldverkäufer, sowie vom Goldkäufer enthalten. Somit kann der Geschäftsabschluss seriös dokumentiert werden. Wenn man eine kleine Menge an Gold verkauft, bezahlt der Goldankäufer meistens bar. Wird eine größere Menge Gold verkauft, wird das Geld meistens bargeldlos vom Goldankäufer bezahlt. Daher ist es auch wichtig die Ankaufsquittung als Beweis für den Goldverkauf zu besitzen.

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Fehler beim Kauf von Gold http://www.geldbericht.de/fehler-beim-kauf-von-gold/ http://www.geldbericht.de/fehler-beim-kauf-von-gold/#respond Sat, 24 May 2014 10:58:29 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=162

Die meisten Menschen kaufen Gold wenn es die breite Masse auch so macht. Das hat zur Folge, dass die Späteinsteiger meistens eine Menge Geld verlieren. Den je später man einkauft, wenn die Masse etwas einkauft, desto schlecht ist man dran. Ist bereits die Masse dabei Gold zu kaufen, wird es bald zu Kursrückgängen des Goldpreises kommen. Den sobald der letzte in Gold investiert hat, wird das Gold zuerst von den Profis wieder verkauft. Dann auch von anderen Anlegern und der Goldpreis fällt und fällt. Darum steige nie ein Gold ein wenn es bereits jeder macht. Die einzige Ausnahme wäre, wenn man sich zu 100 % sicher ist, dass eine Inflation bevorsteht in der das Papiergeld wertlos wird. Doch nun im folgenden Fehler die beim Goldkaufen nicht gemacht werden dürfen.

Gold nur zur Spekulation kaufen

Der Goldkurs ist starken Schwankungen ausgesetzt. Wer auf Gold Derivate setzt oder mit Gold spekuliert kann leicht Verlust einfahren. Wer Geld besitzt, bei dem es nichts ausmacht wenn es verloren wird, kann natürlich auch in Gold spekulieren. Dabei muss aber mit einem hohen Verlust gerechnet werden. Natürlich kann auch ein hoher Gewinn erzielt werden. Der Normalbürger sollte allerdings nur in Gold investieren, um sich langfristig gegen den Wertverlust von Papiergeld zu Schützen. Den Gold ist immer etwas wert, egal was passiert. Zudem ist Gold an keine Forderungen von Dritten gebunden und somit schuldenfreies Geld.

Einfach Gold kaufen ohne sich Gedanken zu machen

Wenn Geld in Gold investiert werden soll, muss man sich über die Eigenschaften der unterschiedlichen Goldanlagemöglichkeiten informieren. Des Weitern müssen Angebote überprüft werden und ein geeigneter Verkäufer gefunden werden. Auch auf den aktuellen Goldkurs muss ein Blick geworfen werden. Man will ja schließlich nicht überteuert Gold einkaufen. Zudem muss auch auf die Höhe der Gebühr für den Verkauf des Goldes geschaut werden. Diese Gebühr ist der Preis des Goldanlageprodukts über seinen eigentlichen Goldwert hinaus. Diese Aufpreisgebühr sollte nicht mehr wie 10 % über dem aktuellen Goldpreis liegen.

Gold irgendwo kaufen

Da es im Internet viele schwarze Schafe gibt, muss man dort besonders aufpassen, bei welchen Anbietern man sein Gold kauft. Schon öfter haben es früher Betrüger geschafft mit falschen Online-Shops den Goldkäufern ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Gold haben diese Käufer allerdings nie erhalten. Daher muss immer auf die Seriosität und die Vertrauenswürdigkeit eines Goldverkäufers geachtet werden. Besonders gut ist es sein Gold bei renommierten Edelmetallhändlern zu kaufen. Dort kann man relativ sicher sein nicht betrogen zu werden.

In das falsche Goldprodukt investieren

Es muss immer bedacht werden zu welchem Zweck das Gold gekauft wird. Möchte man das Gold später auf einen Schlag verkaufen oder stückchenweise? Durch den Kauf mehrerer leichter Goldmünzen oder leichter Goldbarren ist es möglich das Gold später stückweise zu verkaufen. Von schweren Goldprodukten werden sich die meisten Menschen nur ein bis vier Stück leisten können. Dann wird bei jedem Verkauf relativ viel Gold wieder in Geld umgewandelt. Zudem muss das Goldprodukt den Eigenkapitalverhältnissen angepasst werden. Wenn man wenig Eigenkapital besitzt sollten keine schweren Goldbarren für viel Geld gekauft werden. Dann sind kleinere, leichte Goldmünzen die bessere Wahl.

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Gold kaufen: Tipps für Anfänger http://www.geldbericht.de/gold-kaufen-tipps-fuer-anfaenger/ http://www.geldbericht.de/gold-kaufen-tipps-fuer-anfaenger/#comments Fri, 23 May 2014 22:09:52 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=161

Gold zu kaufen kann sehr sinnvoll sein. Den Gold ist besonders in Krisenzeiten eine hervorragende Anlageform um seinen Besitz zu behalten. Doch auch in wirtschaftlich guten sowie mittelmäßigen Zeiten kann der Kauf von Gold gut sein. Wann, wie und wo ist es also gut physisch in Gold zu investieren?

Der richtige Kaufzeitpunkt für Gold

Es ist nie verkehrt einen kleinen Teil seines Vermögens in Gold zu haben. Jeder Millionär hat einen gewissen Teil seines Vermögens in Gold. Den mit dem Besitz von Gold ist man sicher in jeder Krise. Das Gold wird also als Versicherung gegen Währungsturbulenzen und Inflation gekauft. Wer durch den Goldkauf Geld verdienen möchte, sollte dann Gold kaufen, wenn es keiner haben möchte beziehungsweise wenig bis gar nicht in den Nachrichten über Gold berichtet wird. Da Gold ein knappes Gut ist wird es immer einen Wert besitzen und niemals wie Papiergeld wertlos werden können. In der Regel ist es daher besser Gold für den langfristigen Vermögenschutz zu kaufen. Daher sollte man auch keine Rendite-Erwartungen an Gold stellen. Renditegewinne sollten lieber versucht werden, mit Aktien, Fonds, Optionen, Futures oder Zinsen erzielt zu werden.

Das Gold an sich

Mit dem Kauf von bekannten Goldmünzen kann man nicht verkehrt machen. Bekante Goldmünzen sind beispielsweise das Krügerrand oder der Wiener Philharmoniker. Goldmünzen sollten zu einer Viertel, einer Halben oder einer Unze gekauft werden. Den diese Goldmünzen sind international akzeptiert und lassen sich leicht wieder verkaufen. Bei dem Kauf von Goldmünzen muss meistens noch eine Aufschlag von zirka 4 % auf den aktuellen Goldpreis bezahlt werden. Mit Goldmünzen kann zudem das Goldvermögen langsam aufgelöst werden. Besitzt man einen riesigen Goldbarren, wird das Goldvermögen mit einem Schlag aufgelöst.

Welches Geld in Gold investieren

Es sollte nur Geld in Gold investiert werden, wenn man nicht kurzfristig nicht auf dieses Geld angewiesen ist. Es solle nicht passieren, dass man aus Not das Gold wieder verkaufen muss. Gold sollte nur mit Vermögen, dass man selbst besitzt gekauft werden. Eine Ausnahme ist hierbei der Fall, wenn man auf Gold spekulieren möchte. Jedenfalls sollten für die Vermögenssicherung nicht mehr als 15 % des Vermögens in Gold investiert werden. Den das Gold in erster Linie nicht dafür da um eine großartige Renditen zu erzielen, sondern um das angelegte Kapital sicher aufzubewahren.

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Gold kaufen http://www.geldbericht.de/gold-kaufen/ http://www.geldbericht.de/gold-kaufen/#respond Fri, 23 May 2014 21:46:00 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=160

Gold wird bereits seit tausenden von Jahren als Wertspeicher, Statussymbol und Schmuckmetall geschätzt. Bestimmten Eigenschaften von Gold und hohe Seltenheit beziehungsweise Knappheit haben dazu beigetragen. Gold wurde schon oft für die Deckung von Währungen verwendet und ist weltweit als wertvolles Edelmetall akzeptiert. Gold ist daher aufgrund seiner Geschichte, das beste Wertaufbewahrungsmittel. Vor allem in Krisenzeiten in denen das Geld wertlos wird, ist Gold das perfekte Zahlungs- oder Werterhaltungsmittel. Da Gold im Gegensatz zum Papiergeld einen inneren Wert besitzt, gibt es bei Gold auch niemals einen kompletten Wertverfall. Gold wird am besten für die Wertanlage, ein Investment oder für den Inflationsschutz gekauft. Gold kaufen heißt also in erster Linie seine Ersparnisse wertbeständig anzulegen.

Wo physisches Gold kaufen

Bei dem physischen Investieren in Gold gibt es zwei Anlageformen. Das sind zum einen die Goldmünzen und die Goldbarren. Goldbarren sind gut für eine Kapitalanlage, die stückchenweise aufgebaut wird. Goldbarren sind am Besten dazu geeignet um Vermögen zu sichern, besonders bei großen Beträgen. Wer Gold kaufen möchte, kann zuerst bei einer Bank oder Sparkasse nachfragen. Doch viele Banken haben sich aus dem Goldgeschäft zurückgezogen oder verlangen zu teure Preise verglichen an dem aktuellen Goldpreis für Gold. Bei Edelmetallhändlern ist es meist besser Gold zu kaufen, als bei Banken. Den das sind Goldverkäufer, die sich auf Edelmetalle spezialisiert haben und wenn sie schon länger bestehen bereits einen gewissen Ruf besitzen. Auch die Preise sind bei Edelmetallhändlern normalerweise günstige als bei Banken. Des Weitern gibt es viele Goldshops im Internet. In der Regeln kann auch über das Internet problemlos Gold gekauft werden. Dabei muss fast immer per Vorkasse bezahlt werden. Die Goldhändler liefern das Gold meistens über ein Kurier oder einen Logistikpartner aus. Meistens erhält man Gold, dass man im Internet bestellt hat nach einige Tagen geliefert. Auch über Online Auktionshäuser wie Ebay lässt sich Gold ersteigern. Dabei kann man aber auch leicht betrogen werden. Bei Auktionen außerhalb des Internets wird auch Gold verkauft. Meistens handelt es sich bei Gold aus Auktionen allerdings um Sammlermünzen, bei denen auch noch ein ideeller Wert mit bezahlt werden muss. Doch auch bei Fachhändlern vor Ort kann Gold gekauft werden. Wird Gold im Wert von unter 15.000 Euro kauft, kann man mit einer Barzahlung sogar anonym bleiben.

Worauf achten beim Gold kaufen

Bevor Gold gekauft wird, muss man den aktuellen Kurs der Goldpreis anschauen. Nach dem der aktuelle Goldpreis bekannt ist, kann man auch die Suche nach einem passenden Goldverkäufer gehen. Den nun kann man sich sicher sein, dass man nicht zu viel Geld für Gold bezahlt. Nachdem der Goldpreis bekannt ist, sollte man sich mehrere Angebote von unterschiedlichen Goldverkäufern einholen. Danach werden die Preise verglichen. Welcher Anbieter verkauft das Gold am günstigsten? Wie seriös ist der Goldverkäufer? Doch das günstigste Angebot muss nicht das Beste sein. Den im Internet und in seltenen Fällen sogar beim Edelmetallhändler, werden auch Fälschungen angeboten. Darum sollte man sich nur an professionelle und kompetente Goldverkäufer wenden um Gold zu kaufen.

Gebühren die beim Gold kaufen anfallen

Ein sehr niedriger Aufpreis wird für die Fertigung von Goldbarren oder Goldmünzen verlangt. Da auch die Goldhändler etwas verdienen möchten, werden sie auch noch eine Extragebühr verlangen. Der Aufpreis eines seriösen Goldverkäufers liegt nicht höher als 10 % über dem aktuellen Goldkurs. Den Aufpreis, welchen Goldverkäufer verlangen, ist bei Goldbarren höher als bei Goldmünzen. Je schwerer das Gold ist, desto niedriger ist die Gebühr für den Goldkäufer. Der Kaufpreis für Gold wird in Gramm eingegeben. Dabei erfährt man, wie viel Geld man pro Gramm bezahlen muss. Der Verkauf und Kauf von Gold ist steuerfrei. Doch wenn Gold innerhalb eines Jahres gekauft und wieder verkauft wird und dabei ein Gewinn erwirtschaftet wird, muss dieser Gewinn versteuert werden. Bei manchen Goldverkäufern fallen auch noch Versandkosten an.

Wo das Gold lagern

Gold kann entweder im eignen Haus oder bei einer Bank in einem Schließfach gelagert werden. Wer sich vor Einbrechern fürchtet sollte sein gekauftes Gold in einen Schließfach oder einen Tresor bei der Bank lagern. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Miete für das Schließfach auch in Relation zu dem gekauften Gold steht. Es muss schon ein großer Geldbetrag in dem Gold stecken, damit sich ein Schließfach lohnt. Wenn weniger Geld für den Goldkauf bezahlt wurde ist es besser das Gold zu hause aufzubewahren. Auch wenn man in Goldmünzen investiert hat und diese öfter anschauen möchte, sollte man das Gold nach dem Kauf daheim lagern. Ein weiterer riesiger Vorteil an der Lagerung von Gold bei sich daheim ist, dass man immer über sein Gold verfügen kann.

In Gold investieren

Mit Hilfe von Zertifikaten kann in Gold investiert werden. Dabei gibt es auch währungsgesicherte Zertifikate bei denen der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar nichts verändert. Neben diesen Zertifikaten gibt es auch gehebelte Zertifikate auf Gold. Durch den Hebeleffekt können bei Goldpreisänderungen hohe Gewinne oder Verluste erzielt werden. Dabei kann auf sinkende, sowie auf steigende Goldpreise gesetzt werden. Bei dem Kauf eines Zertifikates auf Gold ist es wichtig genau über den Herausgeber des Zertifikats bescheid zu wissen. Den geht der Herausgeber pleite, ist auch das Zertifikat wertlos. Wer mit Gold für eine Krise vorsorgen möchte, sollte nicht in Zertifikate auf Gold investieren. Zertifikate auf Gold eignen sich eher für die Spekulation. Des Weitern kann man Aktien von Goldminen kaufen. Doch auch wenn der Goldpreis steigt, kann es sein, dass Goldminenaktien nicht steigen oder sogar fallen. Das liegt daran, da in die Firma die hinter dem Goldabbau steckt investiert wird. Baut die Firma das Gold kostenaufwändig ab, bringt ein Goldpreisanstieg nur in dem Sinne etwas, dass die Abbaukosten besser getragen werden können. Daher muss bei dem Gold kaufen durch Minenaktien immer auf das Unternehmen und deren Geschäftsführung geachtet werden.

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Was ist Gold http://www.geldbericht.de/was-ist-gold/ http://www.geldbericht.de/was-ist-gold/#respond Fri, 23 May 2014 14:29:13 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=158

Gold wurde zum ersten mal im 8. Jahrtausend v. Chr. entdeckt. Bereits kurz danach wurde Gold gewonnen und verarbeitet werden. Gold ist das dehnbarste Metall überhaupt. Im 4. Jahrhundert haben die Ägypter festgestellt, dass Gold gut für Zahnbehandlungen verwendet werden kann. Seit dieser Feststellung wurde Gold auch immer wieder für Zahnbehandlungen benutzt. Zudem kann aus einem Gramm Gold ein sehr dünnes Drähtchen gemacht werden und drei Kilometer lang gezogen werden. Doch Gold hat noch eine weitere Eigenschaft. Es ist das Edelste Metall auf der ganzen Welt. Gold ist sehr korrosionsbeständig und kann fast nur mit einem Mix aus Salz- und Salpetersäure gelöst werden. Der Name Gold selber kommt aus dem indogermanischen und heißt soviel wie schimmernd oder blank. Genau so wie heute stand früher das Wort Gold schon für selten, wertvoll und kostbar.

Goldvorkommen

Gold kommt auf der ganzen Welt vor. Es kann auf Kontinenten, in Gewässern oder sogar in Menschen gefunden werden. Doch die Form und Konzentration von Gold ist sehr unterschiedlich. Gold kommt in der zirka 15 Kilometer dicken Erdkruste in einer Konzentration von ungefähr 0,005 Gramm Gold pro Tonne vor. Das ist zwar relativ viele Gold wenn alles zusammengezählt wird, aufgrund der niedrigen Konzentration lohnt sich ein Abbau des Goldes allerdings meistens nicht. Sehr selten kommt Gold in Reinform vor. Die Reinform von Gold sind Goldklumpen oder auch Gold Nuggets. Meistens kommt Gold in Form einer Legierung vor. Dabei sind andere Metalle wie Kupfer oder Nickel im Gold enthalten. Wie bei allen anderen Edelmetallen ist auch das Goldvorkommen auf der Erde begrenzt. Dadurch bekommt Gold auch seinen Wert.

Eigenschaften von Gold

Gold ist aus chemischer Sichtweise ein Element. Da Gold ein chemisches Element ist besitzt es auch ein chemisches Symbol namens Au. Im Periodensystem von chemischen Elementen besitzt Gold die Ordnungszahl 79. Das heißt, Gold besitzt 79 Elektronen in seiner Hülle. Gold ist gegen Chemikalien sehr beständig und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Nur durch Quecksilber, Selensäure, Cyaniden, Königswasser oder Chlor löst sich Gold auf. Zudem ist Gold ein Edelmetall, dass ausgezeichnet elektrischen Strom und Wärme leitet. Da Gold ziemlich weich ist, kann es leicht bearbeitet werden. Zudem können durch Legierungen die Eigenschaften des Goldes verändert werden. Durch die Legierung von Gold kann die Härte, die Farbe, die Dichte und der Schmelzpunkt des Edelmetalls verändert werden. Des Weitern ist Gold übelst stark dehnbar.

Verarbeitetes Gold und die Feinheit

Das Gewicht von Gold wird international in Unzen angegeben. Dabei hat eine Gold Unze ein Gewicht von 31,1025 Gramm. Dabei hat ein Feinunze die größtmöglichste Goldreinheit. Da bei Gold aber nicht winzigste Restbestände enthalten sein können spricht man von 999er Gold. Das heißt, dass das Gold zu 99,9 % aus echtem Gold besteht. Eine weitere Maßeinheit für Gold ist das Karat. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Karatangaben für Gold überhaupt nichts mit den Karatangaben für Edelsteine zu tun haben und auch unterschiedlich sind. Bei Gold entspricht 24 Karat einem Reingold. Über die Farbe des Goldes lässt sich der reine Goldgehalt nicht feststellen, da die Goldfarbe von der Legierung abhängig ist.

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Warum in Gold investieren? http://www.geldbericht.de/warum-in-gold-investieren/ http://www.geldbericht.de/warum-in-gold-investieren/#respond Tue, 29 Apr 2014 19:21:41 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=59

Mittlerweile kursieren zahlreiche hochkarätige Artikel. Warum? In erster Linie aufgrund der niedrigen Preise in diesem Jahr.

Auf der anderen Seite fragen sich viele Blogger und Privatanleger, warum der Goldpreis so gefallen ist und sind der Meinung, dass er nicht hätte fallen dürfen. Es muss eine Art Verschwörung geben, die dahintersteckt und den Preis nach unten drückt, wenn er aufgrund des vielen Gelddruckens und der schwachen Konjunktur doch eigentlich steigen sollte. Aber bei dieser Diskussion geht es folglich immer nur um den aktuellen Preis, anhand dessen Gold entweder im Portfolio enthalten sein sollte oder eben nicht. Und somit werden mehrere Aspekte völlig außer Acht gelassen, die Gold als Kapitalanlage einzigartig und wertvoll machen.

An dieser Stelle möchten wir auf einige der am häufigsten genannten Argumente eingehen, warum Gold, nach Meinung der Kritiker, bei einer Anlagestrategie keine Beachtung geschenkt werden sollte. Es gibt sogar solche Menschen, die grundsätzlich die Meinung vertreten, dass Gold nie das investierte Geld rechtfertigt.

Um sich selbst seine eigene Meinung bilden zu können, sollte man sich auf diese Diskussion einlassen. Nur auf diese Art und Weise kann man entweder seine eigene Meinung bestätigt wissen und seine Argumente verbessern oder aber, falls sich diese als korrekturbedürftig erweisen, sich auch vom Gegenteil überzeugen lassen.

Im Folgenden können Sie erfahren, warum Gold nach wie vor eine sinnvolle Investition darstellt:

1. Gold wirft keine Erträge ab

Welche Rohstoffe Sie auch immer gegen sofortige Bezahlung kaufen, Sie können diese nicht bei einer Bank oder Investmentgesellschaft einzahlen, um darauf Zinsen zu bekommen. Falls Sie eine Anlageklasse suchen, die eine Dividende oder Zinsen abwirft, dann ist Gold nichts für Sie. Gold bietet keinerlei Erträge. Nun, das ist nur zur Hälfte wahr.

Was Gold dem Anleger bietet, ist eine Sicherheit, und zwar die Art Sicherheit, weswegen Menschen auch Versicherungen abschließen. Es ist die einzige physische Form der Absicherung, die sowohl ein Gegengewicht zu ihren anderen Anlagen wie Aktien und Anleihen darstellt und zugleich selbst ein liquider und leicht zu handelnder Anlagewert ist. Denn Gold korreliert nicht zu den „Mainstream“-Märkten. Das bedeutet, dass die Preisbewegungen unabhängig davon sind, in welche Richtung die Kurse anderer Anlageklassen gehen. Von daher beabsichtigen die meisten Anleger mit Gold, dass dieses zuerst einmal als Sicherheitsnetz für ihre anderen Anlagewerte fungiert. Dieses Metall hat seinen Wert über Tausende von Jahren hinweg behalten, und daran wird sich auch in den nächsten Tausend Jahren nichts ändern.

2. Gold ist nur so viel wert, wie der nächste Investor dafür zahlt

Die ist eine Aussage, die von Anfang an sehr aussageschwach ist. Es gibt keine Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Güter, die mehr wert sind, als der nächste Käufer dazu zu zahlen bereit ist. Allerdings besitzt Gold etwas, dass die anderen erwähnten nicht haben: Gold ist unkompliziert.

Warum? Gold unterscheidet sich von anderen leicht zu handelnden Investitionen, weil es einfach eine Sache ist, nämlich ein seltener, reiner und wertvoller Rohstoff, dessen großer Wert nicht viel Platz zur Aufbewahrung erfordert. Dieser Rohstoff hat über Tausende von Jahren hinweg als Geld gedient. In der Tat wurde beim Bretton-Woods-Abkommen nach dem Zweiten Weltkrieg Gold verwendet, um damit auf den weltweiten Devisenmärkten wieder für Stabilität und Vernunft zu sorgen.

Und falls die Geschichte der menschlichen Verwendung dem Gold keinen inhärenten Wert zuweist, warum sollte man dies dann von anderen Vermögensklassen behaupten? Menschen hatten die gesamten Ersparnisse ihres Lebens bei Lehman Brothers. Wieder andere investierten in hypothekarisch gesicherte Wertpapiere oder hatten Argentinien-Anleihen. Und wieder andere hatten ihr ganzes Geld in den Investmentfonds von Bernard L. Madoff Investment Securities LLC.

Auch wenn Daten eine Geschichte erzählen, erzählen sie nicht immer die ganze Wahrheit. Es gibt viele Fakten zu Aktien und Anleihen, aber sie sind nie unkompliziert und zu 100% transparent. Das ist das Gleiche wie beim Einkauf eines Fußballspielers. Sie haben möglicherweise seine Torergebnisse und können ihn im besten Team der obersten Liga einsetzen. Dennoch kann es unter Umständen sein, dass er keine gute Leistung bringt, zum Beispiel wegen einer unbekannten Verletzung oder eines Problems aufgrund des Umzugs. Dies ist genauso bei Aktien und Anleihen. Auch wenn wir deren Statistiken haben, so wissen wir nie, wann irgendwelche Probleme auftauchen, aufgrund derer diese Anlageinstrumente versagen könnten.

3. Gold ist keine gute Absicherung – weder für Aktien, noch für Inflation

Jeder, der auf die 1980er und 90er Jahre verweist und deswegen die Rückschlüsse zieht, dass Gold keine gute Absicherung gegen Inflation ist, verfehlt das Wesentliche. Man braucht keinen Inflationsschutz, wenn in jedem Jahr die Zinsen für Bankguthaben 5% über der Inflationsrate liegen, so wie es zumindest bei britischen und amerikanischen Sparen in den letzten zwanzig Jahren des 20. Jahrhunderts der Fall war.

Aber warum ist Gold keine gute Absicherung für Anlagen auf dem Aktienmarkt? Der Vergleich, der hierfür zumeist angeführt wird, ist der mit dem Aktienmarkt insgesamt oder dem Dow Jones Industrial Average. Es macht nichts, dass sich Gold und Aktien wiederholt über längere Zeiträume hinweg in entgegengesetzte Richtungen bewegten. Man sollte sich hierbei nicht nur auf die Zahlen konzentrieren. Denn die Aktienindices ändern sich häufig. Dies gilt auch für den gesamten Aktienmarkt, auf dem die Börsennotierungen von Firmen einfach eingestellt werden, wenn diese Umsatzeinbußen erleiden oder bankrott gehen. Falls solche Aktien ebenfalls behalten worden wären, würden die Indices und Veränderungen ganz anders aussehen. Aber auf dem Aktienmarkt von 1989 waren nicht die gleichen Unternehmen gelistet wie später in 1996, 2000 oder 2013.

Im Gegensatz dazu war das Gold von 1989 das gleiche wie das in 1996, 2000, 2013 und sogar 2000 vor Christus. Gold verändert sich nicht, und sein Angebot kann nicht nach Ermessen erweitert (oder reduziert) werden. Das ist der Grund, warum Gold so gut für den Tausch oder Vermögenstransfer funktioniert. Es besitzt gerade aufgrund seiner dauerhaften, unveränderlichen Eigenschaften Wert. Die weltweite Geschichte hat uns immer wieder gezeigt, dass von allen verfügbaren Vermögenswerten in katastrophalen Situationen nur Gold seinen Wert behält.

Natürlich können Sie auch beim Goldbesitz Geld verlieren, nämlich wenn Sie zu hohen Preisen kaufen und zu niedrigen verkaufen. Aber Sie werden nie alles verlieren. Man kann leicht einen Chart von jeglichem Aktienmarkt hernehmen und sehen, dass ein Anleger Geld verloren hätte, wenn er zu einem bestimmten Zeitpunkt gekauft und zu einem anderen verkauft hätte. Aber solch ein Beispiel macht keinen Sinn. Denn es zeigt einem individuellen Anleger nicht die Gesamtleistung einer Wertanlage. Vielleicht wurden die Aktien liquidiert, weil das Geld dringend benötigt wurde, um es in eine aufkommende Geschäftsmöglichkeit oder Immobilie zu investieren. Alle Vermögenswerte, einschließlich Gold, müssen als Teil einer Anlagestrategie betrachtet werden und nicht als unabhängiger Teil der komplexen und lebenslangen Vermögensverwaltung.

4. Gold ist eine Glaubensfrage, keine vernunftsorientierte Investitionsentscheidung

Manche Leute verunglimpfen Gold bezüglich seiner wirtschaftlichen Bedeutung als ein Relikt aus der Vergangenheit. Der renommierteste der heutigen Kritiker ist vermutlich Nouriel Roubini, der anerkannte Wirtschaftsprofessor der New York University. Dieser bezog sich wiederholt auf John Maynard Keynes, der in den 30ern behauptete, dass Gold ein „barbarisches Relikt“ sei. Andere gehen sogar einen Schritt weiter und sagen, dass die Entscheidung, Anlagegold zu besitzen, „antisozial“ sei. Das Argument lautet, dass Gold nicht mehr für den Tausch nötig sei, ebenso wenig wie als Wertaufbewahrungsmittel. Regierungen und Zentralbanken haben die Notwendigkeit von Gold abgeschafft. Von daher liegt der einzige Wert von Gold im Handel von Schmuck und Elektronik.

Darüber hinaus schreiben andere Analysten über Gold als eine Glaubens-basierte Investition und verspotten es als Art Religion. Es gibt sicherlich Menschen, die aus gutem Glauben investieren, und diese vertreten ihre Meinung auch öffentlich, so dass der Eindruck erscheinen mag, dass Goldanleger extrem seien. Aber das Gleiche könnte auch über die Verteidiger des US-Dollars gesagt werden. Diese Währung ist letztendlich nichts anderes als ein Stück Papier, das keinen anderen Nutzen besitzt als der, der ihm von der Regierung zugeschrieben wird. Falls Sie einen Dollar-Schein anzünden, wird er zu Asche und vom Winde verweht. Aber falls Sie Gold Feuer mit der richtigen Temperatur aussetzen, so wird daraus ein flüssiges Metall, das nicht nur für die Kunst nützlich ist, sondern ebenfalls für die Elektronik- und Hochtechnologiebranchen.

„Eines Tages könnten wir eine große wirtschaftsstarke und florierende Nation werden“, schrieb George Washington, der erste Präsident der Vereinigten Staaten, im Zusammenhang mit Papiergeld in einem Brief an Jabez Bowen im Jahr 1787. „Doch sollte es beim Erstreben der Mittel bedauerlicherweise dazu kommen, dass wir über ungedecktes Papiergeld oder andere Arten von Betrug stolpern, so würden wir sicherlich unserem Ansehen bereits einen tödlichen Dolchstoß verpassen, solange es noch in den Kinderschuhen steckt.“
„Papiergeld wird unweigerlich auf die Politik wirken wie Alkohol auf den Körper. Es wird die lebenswichtigen Organe anfallen und diese letztendlich zerstören.“
Es ist schwierig für die an der Macht, diese Wahrheit zu überwinden, die von der gesamten aufgezeichneten Wirtschaftsgeschichte wiedergespiegelt wird. Und es wird sogar noch grotesker durch die Tatsache, dass die Regierungen selbst ebenfalls große Mengen an physischem Gold besitzen.

Das moderne System der Zentralbanken, das nun mehr als 100 Jahre alt ist, prägt womöglich diese Wahrnehmung. Allerdings waren im letzten Jahrzehnt die Zentralbanken selbst bedeutende Käufer des gelben Edelmetalls, vor allem in Asien und anderen Schwellenländern. Und westliche Regierungen haben inzwischen allesamt aufgehört, Gold zu verkaufen.

Warum? Wirtschaftschaos verursacht Misstrauen zwischen den Regierungen und Zentralbanken, was dazu führt, dass die an der Macht nach Möglichkeiten suchen, ihre Position zu stärken. Die Position, die Zentralbanken suchen, um ihre Bilanz zu verbessern und ihren Platz in der Weltwirtschaft sicherzustellen, ist Gold. Die Dominanz der Vereinigten Staaten wuchs parallel zu ihren Goldreserven. Auf dem Weg zur Marktwirtschaft und mit der Hoffnung, die nächste große Weltwirtschaft zu werden, ist es momentan China, dessen Zentralbank massiv ihre Goldreserven ausbaut. Es wird deutlich, dass Gold für Menschen einen großen Wert besitzt, der ihm durch die Geschichte und allen Großmächten heutzutage zugeschrieben wird.

Aber natürlich bedeutet Wert nicht das Gleiche wie Preis. Dies ist vermutlich der Grund dafür, warum Goldanlagen für einige Menschen nach wie vor ein Rätsel darstellen.

Quelle: BullionVault

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