Versicherungen – Geldbericht http://www.geldbericht.de Geld anlegen - Aktien - Devisen - Edelmetalle - Fonds - Futures - Optionen Tue, 21 Nov 2017 15:31:54 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.4 So finden Sie für sich die günstigste Autoversicherung http://www.geldbericht.de/so-finden-sie-fuer-sich-die-guenstigste-autoversicherung/ http://www.geldbericht.de/so-finden-sie-fuer-sich-die-guenstigste-autoversicherung/#comments Tue, 20 Oct 2015 07:56:48 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=539

AutoversicherungAutofahrer, die gerne eine möglichst günstige Autoversicherung für ihren Wagen haben möchten, können sich diese durch einen Versicherungsmakler besorgen. Aber auch im Internet findet man einige Angebote.

Die günstigste Autoversicherung hängt von den eigenen Bedürfnissen ab

Wer in Deutschland mit seinem Fahrzeug unterwegs sein möchte, der ist gesetzlich verpflichtet, hierfür die passende Kfz-Versicherung zu besitzen. Dies kann eine herkömmliche Kfz-Haftpflichtversicherung sein, aber auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung ist denkbar. Eine herkömmliche Kfz-Haftpflichtversicherung kann man bereits für etwa 1000 Euro pro Jahr bekommen.

Wovon hängen die Kfz-Versicherungskosten ab?

Die exakte Höhe des jeweiligen Versicherungspreises ist anhängig vom Fahrzeugtyp, dem Hubraum, dem verwendeten Kraftstoff und den PS. Jeder 2. Versicherungskunde wünscht sich eine möglich günstige Police, um neben der Kfz-Steuer nicht zu viel Geld ausgeben zu müssen. Damit man auch tatsächlich in den Genuss einer solchen Versicherung kommen kann, bedarf es einer systematischen Analyse. Statistisch betrachtet zahlt jeder 3. Kunde mehr Geld für seine Versicherung als tatsächlich nötig wäre. Weitere wichtige Infos und Usererfahrungen können Sie auf diesem Autoversicherung Forum bekommen.

Versicherungsmakler beauftragen um eine Kfz-Versicherung zu finden

Hierbei kann man sich eines Versicherungsmaklers bedienen, der für einen tätig wird und die passende Versicherung raussucht. Dieser hat in der Regel eine größere Auswahl zur Verfügung, die man als Kunde nutzen kann. Wer nun keinen Makler kennt, der kann sich innerhalb von fünf Minuten im Internet einen passenden heraussuchen. In der Regel bekommt der Versicherungsmakler eine Provision für seine Vermittlung. Diese liegt mindestens bei 5% der zu erwartenden Versicherungssumme. Wer auf der Suche nach einem möglichst günstigen Tarif ist, der kann auch im Internet fündig werden.

Durch Online-Kfz-Verträge lässt sich viel Geld sparen

In vielen Fällen bekommt man bei Abschluss eines Online-Vertrags bis zu 50% Rabatt von der Versicherungsgesellschaft. Somit sind Kfz-Versicherungen für unter 5 Euro monatlich bereits realistisch und können online schnell und einfach beantragt werden. Innerhalb von 14 Tagen bekommt der neue Kunde dann sämtliche relevanten Unterlagen zugesendet, sodass er alle Details schwarz auf weiß hat. Im Internet kann man mittlerweile mehr als 180 verschiedene Tarife finden, die man für den individuellen Gebrauch nutzen kann.

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Gefahrengruppe in der Unfallversicherung http://www.geldbericht.de/unfallversicherung-gefahrengruppen/ http://www.geldbericht.de/unfallversicherung-gefahrengruppen/#respond Mon, 13 Jul 2015 16:53:01 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1328

Die Beiträge in der Unfallversicherung richten sich u.a. nach der beruflichen Tätigkeit der versicherten Person. Deshalb werden die Berufe in unterschiedliche Gefahrengruppen eingeteilt.

Gefahrengruppe A:

In die Gefahrengruppe A gehören Personen, die

  • kaufmännisch, verwaltend, gestaltend, planend, beratend, lehrend, leitend oder aufsichtsführend im Innen- oder Außendienst der Wirtschaft bzw. Verwaltung tätig sind.
  • im Verkauf, im Labor, im IT-Bereich, im Gesundheitswesen oder in der Schönheitspflege tätig sind
  • Anlagen oder Maschinen elektronisch steuern
  • keine berufliche Tätigkeit ausüben (Hausfrauen, Schüler, Rentner, Pensionäre).

Gefahrengruppe B:

In die Gefahrengruppe B gehören Personen, die

  • körperliche oder handwerkliche Berufsarbeit verrichten
  • Holz, Metall, Kunststoff, Steine oder Erde be- bzw. verarbeiten
  • mit ätzenden, giftigen, leicht entzündlichen oder explosiven Stoffen arbeiten
  • Maschinen bedienen, einrichten, warten oder reparieren
  • Tiere behandeln oder pflegen
  • im Truppendienst bei Bundeswehr, Bundesgrenzschutz, Zoll, Polizei, Justiz oder Feuerwehr

tätig sind.

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Restschuldversicherung beim Ratenkredit: Wann macht sie wirklich Sinn? http://www.geldbericht.de/restschuldversicherung/ http://www.geldbericht.de/restschuldversicherung/#respond Wed, 08 Jul 2015 21:16:21 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=1270

Eine Restkreditversicherung oder auch Kreditlebensversicherung dient zur Absicherung des Kreditnehmers bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Im Fall des Todes sind zudem seine Hinterbliebenen abgesichert.

Die Restschuldversicherung im Überblick

Mit vertraglich vereinbarten Rückzahlungsraten können Verpflichtungen aus Darlehen oder Krediten mit einer Restkreditversicherung – umgangssprachlich oft Restschuldversicherung genannt – abgesichert werden. Versichert werden können die Risiken Tod, unverschuldete Arbeitslosigkeit sowie Arbeitsunfähigkeit. Für Kreditinstitute dient diese Versicherung als zusätzliche Sicherheit, wobei von einigen Banken gesagt wird, dass diese Versicherung überflüssig ist, da sie sehr teuer ist. Entstanden ist die Restkreditversicherung im Jahr 1950 zwar in den USA. Nach Deutschland kam die Versicherung erst im Jahr 1960.

Wann übernimmt die Restkreditversicherung die Ratenzahlung?

Ein Kreditnehmer geht mit einem Kredit eine Zahlungsverpflichtung über einen vereinbarten Zeitraum ein. Bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitsplatzverlust sind die Einkommensbußen in der Regel erheblich, sofern der Kreditnehmer keine ausreichende Vorsorge getroffen hat. Oftmals ist dann die Ratenzahlung gefährdet. In diesen Fällen übernimmt die Restkreditversicherung die Ratenzahlungen in dieser Zeit, um somit den Kreditnehmer zu entlasten. Zudem kann vertraglich vereinbart werden, dass im Todesfall des Kreditnehmers das Darlehen sofort von der Versicherung abgelöst wird.

Unterschiedliche Arten der Restkreditversicherung

Jede Bank, Baufinanzierer oder auch Autokreditanbieter bietet oftmals eine eigene Restkreditversicherung an. Im Wesentlichen beschreiben die Anbieter jedoch die gleichen Bedingungen. So sind in der Regel drei verschiedene Arten zu unterscheiden. Zum einen wird bei der Mindestabsicherung lediglich der Todesfall des Kreditnehmers abgesichert. Bei der Kombiabsicherung wird zusätzlich noch die Arbeitsunfähigkeit sowie die unfallbedingte Invalidität abgesichert. In der dritten Möglichkeit wird zusätzlich zu den zuvor genannten Risiken auch die Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit mitversichert.

Eine Restschuldversicherung sollte nicht voreilig abgeschlossen werden

Hier sollte zunächst abgeklärt werden, ob diese wirklich sinnvoll ist oder nur den Kredit unnötig verteuert. In der Regel sollte eine Versicherung beispielsweise bei einer hohen Baufinanzierung abgeschlossen werden, da diese Finanzierung oftmals über mehr 20 Jahre getilgt wird. Des Weiteren ist eine Versicherung sinnvoll, wenn es sich um eine hohe Kreditsumme handelt, die mit einer unsicheren Berufssituation gepaart ist. Bei Ratenkrediten mit kleinen Kreditsummen sollte in jedem Fall geprüft werden, ob sich hier eine Absicherung des Kredites lohnt. So wurden beispielsweise bei 30 getesteten Gesellschaften enorme Preisunterschiede festgestellt. Dabei unterschieden sich die Beiträge um mehr als 300 %.

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Was versteht man unter einer Bank-Assurance? http://www.geldbericht.de/bank-assurance/ http://www.geldbericht.de/bank-assurance/#respond Mon, 06 Jul 2015 19:35:46 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=931

Auf dem Finanz- und Versicherungsmarkt besteht seit einigen Jahren ein harter Kampf um Preise und Kunden. In diesem Zusammenhang spielt der Begriff der Bankassurance eine wichtige Rolle. Unter dem Begriff Assurance Banking oder aber Bank Assurance versteht man die Kooperation von Banken und Versicherungen. Beschließen eine Bank und eine Versicherung eng miteinander zusammenzuarbeiten und gemeinsam auf dem Markt aufzutreten, spricht man auch von einer Allfinanz. Da in Deutschland mittlerweile rund 2000 Kreditinstitute, 700 Finanzdienstleister und circa 600 Versicherungsunternehmen zu finden sind, ist der Markt genauso hart umkämpft, wie der Kunde und die Gewinnerträge sinken angesichts des Preisdrucks. Die Zusammenarbeit von Banken und Versicherungen begründet sich in dieser Marktsituation, denn das Bank-Assurance hat für die Banken und Versicherung zwei vorrangige Ziele: eine bessere Kundenbindung und regelmäßige Erträge. Diese Ziele versuchen Finanz- und Versicherungsdienstleister dadurch zu erreichen, dass dem Kunden ein aufeinander abgestimmtes und sich ergänzendes Produktangebot unterbreitet wird. Den Großteil solcher Angebote, ungefähr 80 Prozent, machen Produkte für die Altersvorsorge und die Aufnahme eines Kredites aus. Kombinationen aus privater Rentenversicherung und Kapitalsparen zur Altersvorsorge machen davon circa 60 Prozent aus, gut 40 Prozent fallen auf die Kreditaufnahme bei gleichzeitigem Abschluss einer Restschuldversicherung oder Risikolebensversicherung.

Unterschiedliche Bank Assurance

Bei einer Bank Assurance handelt es sich also um den Vertrieb von Versicherungsprodukten über Kreditinstitute oder Finanzdienstleister. Dies ist die bekannteste Form von Assurance Banking – andersherum ist es aber auch möglich, dass Versicherungsunternehmen Kredit- oder Finanzdienstleistungen anbieten. Ein weiterer Vertriebsweg ist aber weniger bekannt und wird von den Kunden kaum nachgefragt. Die Bereitschaft von Versicherungsnehmern bei ihrer Versicherungsgesellschaft auch eine Finanzdienstleistung in Anspruch zu nehmen bzw. abzuschließen, liegt bei knapp 20 Prozent. Weniger als 3 Prozent der Kunden nehmen dieses Angebot tatsächlich wahr. Die Bereitschaft bei Bankkunden, bei ihrem Kreditinstitut auch eine Versicherung abzuschließen, ist mit mehr als 85 Prozent ungleich höher.

Die Zusammenarbeit

Um die Ziele wie bessere Kundenbindung, höhere Erträge oder auch die Generierung eines größeren Kundenkreises zu erreichen, setzten Banken und Versicherungen auf unterschiedliche Strategien um zusammenzuarbeiten. Grundsätzlich wird bei diesen Modellen in die drei der folgenden Kategorien unterschieden: Partnerschaften, Integration und Vertriebskooperation. Bei dem Partnerschaftsmodell behalten die Partner ihre Eigenständigkeit, erhalten aber eine gegenseitige Kapitalbeteiligung. Bei der Integration handelt es sich meist um eine Zusammenarbeit, die durch eine Fusion oder Übernahme entsteht. Vertreiben zum Beispiel Banken bestimmte Produkte eines Versicherungsunternehmens und bekommen dafür Provisionen, spricht man von Vertriebskooperation. Hierbei werden also bei gemeinsamer Nutzung der Vertriebswege Unternehmenskapazitäten gut ausgenutzt und die Erträge erhöht.

Fazit

Bank Assurancen bzw. die Gründung einer Allfinanz bringen den zusammenarbeitenden Unternehmen mehr Kunden, vergleichsweise bessere Erträge und das bei meist optimaler Nutzung der bereits vorhandenen Ressourcen.

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Hier stecken die Fußangeln im Beratungsprotokoll vom Versicherungsmakler http://www.geldbericht.de/fussangeln-beim-beratungsprotokoll-des-versicherungsmaklers/ http://www.geldbericht.de/fussangeln-beim-beratungsprotokoll-des-versicherungsmaklers/#respond Sun, 05 Jul 2015 14:24:44 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=777

Ein Versicherungsmakler soll die Interessen seiner Kunden gegenüber allen Versicherungsgesellschaften wahrnehmen. Dabei ist er auch zu einer umfassenden Beratung über die Vorteile und Risiken von Verträgen verpflichtet. Seien Sie beim Beratungsprotokoll vom Versicherungsmakler sehr aufmerksam.

Richtlinien bei der Versicherungsvermittlung

Die EG-Richtlinie über die Versicherungsvermittlung ist vom Ministerrat der EU im September 2002 erlassen worden. Nun waren alle EU-Mitgliedsstaaten aufgefordert, diese Richtlinie innerhalb einer vorgegebenen Frist in nationales Recht umzuwandeln. In Deutschland erfolgte diese Umwandlung mit dem Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlergesetzes, das am 22.12.2006 verkündet und ab dem 22. 5. 2007 in Kraft gesetzt wurde. Die Änderungen umfassten die Gewerbeordnung, das Gesetz über den Versicherungsvertrag und das Versicherungsaufsichtsgesetz.

Kunden müssen von der Versicherung beraten werden

Innerhalb der Neugestaltung des Versicherungsvertragsgesetzes wurde nun auch die Pflicht zur Beratung durch Versicherungsvermittler geregelt. Diese Beratungspflicht gilt auch für eine telefonische Kundenberatung. Die Informationspflichten, die den Versicherungsvermittlern nun auferlegt wurden, sind in § 11 der Versicherungsvermittlungsverordnung geregelt. Dabei genügt es nicht, die Beratung durchzuführen, sie muss von den Versicherungsvermittlern, zu denen auch die Versicherungsmakler gehören, dokumentiert und mit einem ausführlichen Beratungsprotokoll abgesichert werden. Dass schriftliche Beratungsprotokolle von allen Versicherungsvermittlern, also auch von den Versicherungsmaklern, tatsächlich Bestandteil einer jeden Beratung sein müssen, wurde ebenfalls gesetzlich geregelt. Die Verpflichtung ist bindend seit November 2007.

Pflichten der Versicherungen vor und während des Vertragsabschlusses

In § 61 Absatz 1 des Versicherungsvertragsgesetzes sind die Pflichten hinsichtlich der Dokumentation und Protokollierung einzeln aufgeführt. Sie unterteilen sich in die Befragungspflicht, die Beratungspflicht, die Begründungspflicht und die Dokumentationspflicht, die auch für Versicherungsmakler das Führen eines Beratungsprotokolls vorschreibt. Im Rahmen der Beratungspflicht gilt es, die Kundenwünsche und Vorstellungen zu ermitteln. Die Beratungspflicht unterteilt sich in die Analyse des Istzustandes und die Abgabe einer Empfehlung, um den Bedürfnissen des Kunden gerecht zu werden. Die Begründungspflicht besagt, dass der Versicherungsvermittler seine Empfehlungen dem Kunden gegenüber begründen muss. Die Dokumentationspflicht verlangt vom Versicherungsmakler, dass er ein ausführliches schriftliches Beratungsprotokoll erstellt.

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Das umfasst die Haftung des Versicherungsmaklers http://www.geldbericht.de/die-haftung-des-versicherungsmaklers/ http://www.geldbericht.de/die-haftung-des-versicherungsmaklers/#respond Sun, 05 Jul 2015 14:20:54 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=775

Ein Versicherungsmakler ist allein seinen Kunden verpflichtet. Versäumt er zum Beispiel Abgabefristen und entstehen dem Versicherungsnehmer dadurch Nachteile, kann der Versicherungsmakler regresspflichtig gemacht werden.

Was umfasst die Haftung des Versicherungsmaklers?

Grundsätzlich sind Versicherungsmakler nach dem Handelsrecht Kaufleute (HGB § 7 Absatz 2 Ziffer 7). Der große Unterschied zwischen einem Versicherungsmakler und einem Versicherungsvertreter besteht in seiner Unabhängigkeit von einzelnen Versicherungsgesellschaften. Ein Makler ist in erster Linie seinen Kunden verpflichtet. Er ist in der Lage und hat darüber hinaus auch die Pflicht, aus allen verfügbaren Versicherungsangeboten das herauszusuchen, was genau dem Bedarf des Kunden entspricht. Darüber hinaus hat er im Rahmen seines Maklervertrages den Versicherungsbestand seines Kunden zu überwachen und gegebenenfalls an neue und bessere Bedingungen anzupassen.

Wo sind die Regelungen für Versicherungsmakler festgeschrieben?

Die Rechte und Pflichten eines Versicherungsmaklers und damit natürlich auch die Haftung sind im Maklervertrag geregelt. Dieser Vertrag wird ausschließlich zwischen dem Versicherungsmakler und dem Versicherungsnehmer abgeschlossen. Er beinhaltet in der Regel eine Vollmacht, dass der Makler im Namen und im Interesse des Kunden handeln und der jeweiligen Versicherungsgesellschaft gegenüber auftreten darf. Gerade Verträge, die so umfassende Vollmachten enthalten, setzen ein besonderes Vertrauensverhältnis voraus. Deshalb besteht für Maklerverträge, unabhängig von der Vertragsformulierung, die meist eine mindestens zwölfmonatige Laufzeit vorsieht, laut § 627 BGB die Möglichkeit, diesen ohne Angabe von Gründen jederzeit zu kündigen. Seit der Neufassung des Versicherungsvertragsgesetzes im Dezember 2006 müssen Versicherungsmakler Beratungsgespräche mit ihren Kunden schriftlich dokumentieren. Ein Kunde sollte niemals auf sein persönliches Beratungsprotokoll verzichten. Bei Unstimmigkeiten oder Streitigkeiten hat er damit den Nachweis, über welche Produkte er in welchem Umfang beraten worden ist. In einem Beratungsprotokoll müssen auch die Risiken einzelner Empfehlungen aufgeführt sein. Hat der Makler dies versäumt, verstößt er gegen seine Beratungspflicht.

Diese Voraussetzungen müssen Versicherungsmakler erfüllen

Wer in Deutschland als Versicherungsmakler tätig ist, muss nach § 34 Gewerbeordnung über eine Erlaubnis der zuständigen Industrie- und Handelskammer verfügen. Außerdem muss der Nachweis geführt werden, dass innerhalb der letzten fünf Jahre keine rechtskräftige Verurteilungen wegen Vermögensstraftaten vorlag. Der Versicherungsmakler muss in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung vorweisen. Durch diese gesetzlichen Vorschriften, die ein Makler einhalten und nachweisen muss, hat der Kunde ein gewisses Maß an Sicherheit, mit einem seriösen Versicherungsmakler zusammenzuarbeiten. Da ein Versicherungsmakler verpflichtet ist, vor Beginn der Beratung darauf hinzuweisen, dass er als unabhängiger Makler tätig ist, kann der Kunde anhand der Registrierungsziffer der IHK überprüfen, ob sein Versicherungsmakler allen gesetzlichen Vorschriften wirklich entsprochen hat. Anderenfalls würde er die Registrierung der IHK nicht erhalten. Der Versicherungsmakler haftet seinem Kunden gegenüber für schuldhaftes Verhalten. Nach § 278 BGB haftet er ebenfalls für Verfehlungen, die seinen Mitarbeitern zuzurechnen sind. Aus diesem Grund ist auch die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Versicherungsmakler gesetzlich vorgeschrieben. Der Kunde kann damit sicher sein, dass Schäden, die ihm durch ein schuldhaftes Verhalten seines Versicherungsmakler entstehen, von seiner Versicherung beglichen werden, unabhängig davon, ob der Makler selbst in der Lage wäre zu zahlen oder auch nicht.

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So versichern Sie Ihr Fahrrad – Anbieter, Kosten und Leistungen im Vergleich http://www.geldbericht.de/fahrrad-versicherung/ http://www.geldbericht.de/fahrrad-versicherung/#respond Sun, 05 Jul 2015 14:17:47 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=773

Viele Besitzer von teuren Fahrrädern haben nicht die Möglichkeit, das Rad sicher im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung zu verwahren. Hier lohnt sich eine entsprechende Versicherung. Eine Fahrrad-Versicherung gegen Diebstahl lohnt sich vor allem bei teureren Rädern.

Infos über Fahrraddiebstahl

Laut Statistiken werden jährlich etwa 500.000 Fahrräder gestohlen, die Anzahl der mutwillig zerstörten Räder ist noch wesentlich höher. Dies ist ein Grund, warum Besitzer von höherwertigen Fahrrädern eine spezielle Versicherung abschließen, oder das Rad mit in die Hausratversicherung aufnehmen lassen. Doch auch auf diesem Sektor gibt es unzählige Angebote, die der Verbraucher genau studieren muss, um den für ihn relevanten Tarif zu ermitteln.

Was versichert die Fahrradversicherung?

Ein wesentlicher Punkt, nach dem eine Versicherung ausgesucht werden sollte, ist der Umfang. Möchte man nur den Diebstahl oder auch einen Unfall bzw. die mutwillige Zerstörung durch Dritte absichern? Eine reine Diebstahlversicherung ist etwas preiswerter als der allumfassende Schutz. Die Ausgaben richten sich aber auch nach dem Wert des Fahrrades. So kann man für ein Rad im Wert von 500 Euro eine Beitragssumme zwischen 52 und 114 Euro im Jahr bezahlen. Der gleiche Schutz für ein 1.000 Euro teures Rad kostet zwischen 104 und 160 Euro.

Anbieter von Fahrrad Versicherungen

Bei der Arag-Gruppe kostet der Standard-Tarif für ein Fahrrad ab einem Wert von 500 Euro einen Jahresbeitrag von 57 Euro. In dem Schutz ist Diebstahl, Einbruch, Raub und Unterschlagung enthalten. Der Versicherte bekommt den gesamten Neuwert erstattet, ohne dass es einen Zeitwertabzug gibt. Ein ähnlicher Tarif bei der P&P-Versicherung kostet für ein gleichwertiges Rad 52,20 Euro im Jahr und beinhaltet Raub und Diebstahl, aber auch Brand, Blitzschlag, Explosion und höhere Gewalt. Hier muss der Versicherte jedoch einen Zeitwertverlust von 5 % hinnehmen. Die Diebstahlversicherung bei der Wertgarantie kostet 68,40 Euro und man hat keinen Zeitwertabzug.

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Das Wichtigste in Sachen Sozialversicherung für Rentner http://www.geldbericht.de/sozialversicherung-bei-rentern/ http://www.geldbericht.de/sozialversicherung-bei-rentern/#comments Sun, 05 Jul 2015 14:15:07 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=771

Wenn ein Rentner, egal ob Altersrente oder Vorruhestand, sich zur Rente etwas dazu verdienen möchte, dann sollte er einige Dinge berücksichtigen, da er mit bestimmten Abgaben rechnen muss. Bei der Sozialversicherung gelten für Rentner besondere Regelungen. Wer als Rentner nicht nur seine Freizeit genießen will, sollte auf die besonderen Regeln der Sozialversicherung für Rentner achten.

Wann muss man als Rentner sozialversichert sein?

Für den altersbedingten Rentner, der lediglich seine Rente bezieht und keinen zusätzlichen Verdienst in Anspruch nimmt, gilt die generelle Befreiung von der Sozialversicherungspflicht. Verdient der Rentner durch eine berufliche Tätigkeit etwas zur Vollrente dazu, dann gelten besondere Bestimmungen. Hier muss zwischen einem Minijob (bis 400 Euro) und einer normalen Tätigkeit unterschieden werden. Für den Minijob gilt die Betragsbefreiung des Rentners jedoch nicht für den Arbeitgeber. Dieser muss den Arbeitgeberanteil in die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einzahlen. Für die Arbeitslosenversicherung entfällt auch der Arbeitgeberanteil bei einem Minijob. Die Beträge werden pauschal erhoben. So gelten für die Kranken- und Pflegeversicherung 15 % und für die Rentenversicherung 13 % als Arbeitgeberanteil für einen Minijob.

Wann muss mal als Rentner Sozialversicherungsbeiträge bezahlen?

Verdient der Rentner mit seiner Tätigkeit mehr als 400 Euro im Monat, dann muss er auch einen Beitrag für die vier Sozialversicherungen leisten. Da sie aber generell nicht mehr versicherungspflichtig sind, gilt hier ein gesonderter Lohnsteuertarif, mit dem sie versteuert werden. Die Beiträge für die Sozialversicherungen werden nach dem Personengruppenschlüssel 119 berechnet. Einen Unterschied in der Beitragsberechnung für einen Rentner findet sich jedoch nur im Bezug auf die Krankenversicherung. Hier muss der Rentner 7,9 % und sein Arbeitgeber nur 7 % des betragspflichtigen Einkommens bezahlen. In den restlichen Sozialversicherungen wird der Beitragssatz jeweils zur Hälfte durch den Arbeitgeber und -nehmer bezahlt. Dies sind bei der Rentenversicherung 19,9 %, bei der Pflegeversicherung 1,95 % und bei der Arbeitslosenversicherung 3 %, jedoch nur bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres. Ab dem 65. Lebensjahr muss kein Rentner mehr einen Anteil an die Arbeitslosenversicherung bezahlen, da er dann auch nicht mehr berechtigt ist, Leistungen daraus zu erhalten.

So kann ein Rentner für einen Minijob 400 Euro zur Altersrente dazu verdienen, ohne dass er einen Sozialversicherungsbeitrag zahlen muss. Verdient er hingegen 500 Euro im Monat brutto, dann wird das Einkommen um einen Beitrag von 39,50 Euro für die Krankenkasse, 49,75 Euro für die Rente und um 4,87 Euro für die Pflegeversicherung gekürzt. Am Ende verdient der Rentner zu seiner Rente 405,88 Euro, wenn er das 65. Lebensjahr erreicht hat. Ansonsten muss er weitere 7,50 Euro an die Arbeitslosenversicherung bezahlen. Anhand dieses Rechenbeispiels kann der Verbraucher sehen, dass ein Zusatzverdienst genau überlegt werden sollte. Mitunter entstehen dem Rentner für eine Tätigkeit, die nur im geringen Maße höher als ein Minijob vergütet wird, mehr Kosten, sodass der Rentner am Ende weniger zur Verfügung hat als bei einem 400-Euro-Job.

Wie sieht es beim vorzeitigem Ruhestand aus?

Für Vorruheständler gelten im Grunde genommen die gleichen Regeln wie für berufstätige Vollrentner, jedoch müssen sie den vollen Krankenkassenbeitrag in Höhe von 8,2 % und der Arbeitgeber in Höhe von 7,3 % bezahlen.

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Das sollten Sie bedenken, wenn Sie sich ohne Einkommen freiwillig versichern möchten http://www.geldbericht.de/versicherung-ohne-eigenes-einkommen/ http://www.geldbericht.de/versicherung-ohne-eigenes-einkommen/#respond Sun, 05 Jul 2015 14:05:27 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=769

Erst seit dem Jahr 2009 besteht in Deutschland eine Verpflichtung sich krankenversichern zu lassen. Bei anderen Versicherungen besteht keine Pflicht. Wer kein Einkommen hat, sollte daher genau überlegen, was er braucht.Personen, deren Gehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, haben die Möglichkeit sich freiwillig zu versichern.

Die Versicherungspflichtgrenze

Mit der Versicherungspflichtgrenze wurde 2009 festgelegt, bis zu welchem Einkommen jemand verpflichtet ist, eine gesetzliche Krankenversicherung abzuschließen. Die Grenze, die in diesem Jahr bei einem Jahresgehalt von 48.600 Euro liegt, besagt inzwischen nur noch, ab welchem Gehalt man zur Privatversicherung wechseln darf. Die Verpflichtung zu einer Krankenversicherung besteht inzwischen für alle Bürger. Dennoch gibt es Fälle von freiwilliger Versicherung. Zum einen bezeichnet dies die Versicherungen, die von Personen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze bei den gesetzlichen Versicherungen abgeschlossen werden. Zum anderen sind Personen ohne Einkommen gemeint, die in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, obwohl sie es nicht müssten.

Eine Versicherung abschließen ohne eigenes Einkommen

Bei Studenten oder Doktoranden ist ein eigenes Einkommen häufig nicht vorhanden. In diesem Falle kann zum Grundbeitrag von 64,77 Euro Krankenversicherung und 11,64 Euro Pflegeversicherung eine gesetzliche Versicherung abgeschlossen werden. Dieser Abschluss ist ratsam, wenn keine Familienversicherung möglich ist. Wer aus anderen Gründen kein eigenes Einkommen bezieht und auch nicht mit jemandem verheiratet ist, der in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, hat dagegen ein Anrecht auf staatliche Unterstützung, wozu auch die Bezahlung der Versicherungsbeiträge gehört. Eine freiwillige Versicherung muss daher nicht mehr abgeschlossen werden.

Wer ohne eigenes Einkommen niemanden hat, der ihm die Beiträge zahlen würde, sollte also statt einer freiwilligen Versicherung besser staatliche Unterstützung beantragen. Alle anderen haben meist Anrecht auf eine Familienmitversicherung.

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Das steht Ihnen im Schadensfall im Rahmen der Kostenpauschale zu http://www.geldbericht.de/was-steht-einem-im-schadensfall-laut-kostenpauschale-zu/ http://www.geldbericht.de/was-steht-einem-im-schadensfall-laut-kostenpauschale-zu/#respond Sun, 05 Jul 2015 14:01:28 +0000 http://www.geldbericht.de/?p=767

Grundsätzlich wird der Schädiger rechtlich zur Schadensersatzpflicht angehalten. Es gibt eine pauschale Schadenszahlung, die von Gerichten und Versicherungen ohne Nachweis zugebilligt wird.

Die Kostenpauschale greift bei Schadensfall

Diese pauschale Zahlung deckt Fahrtkosten, etwa mit einem Taxi oder der Bahn, ab, die nach einem unverschuldeten Unfall für den Geschädigten anfallen. Auch etwaige Porto- oder Telefonkosten sollen damit abgegolten werden, diese Zahlungen werden ohne weiteren Nachweis ihrer tatsächlichen Höhe von den Versicherungen durch die Kostenpauschale geleistet. Die Pauschalen liegen etwa zwischen 20.- und 30.- Euro. Weitere Forderungen des Geschädigten müssen detailliert nachgewiesen werden. Dabei ist der eigene Zeitaufwand kein Schaden, der erstattet werden kann. Es gelten nur Schäden, die tatsächlich entstanden sind. Diese müssen belegt werden, die Fahrtkosten zum Arzt etwa oder zur Krankengymnastik, aber nur, wenn der Nachweis erbracht werden kann, dass diese Termine wirklich wahrgenommen worden sind.

Wie sieht es im Schadensfall mit dem Schadenersatz aus?

In § 249 BGB wird der Schadensersatz eindeutig geregelt, und zwar ist der Geschädigte dadurch so zu stellen, als ob kein Schaden eingetreten sei. Da es aber immer wieder Streit um Höhe und Angemessenheit der einzelnen Positionen gibt, haben sich Anwälte und Gerichte immer wieder mit diesen Themen beschäftigt. Besonders, wenn es durch den Unfall geschädigte Personen gibt, ist eine Beratung durch einen Anwalt unumgänglich. Es gilt hier die Haushaltsführungsschäden, die Rente usw. zu ermitteln. Bei Sachschäden steht es dem Geschädigten frei, wie der ursprüngliche Zustand vor dem Unfall wiederhergestellt wird. Diese Dispositionsfreiheit wird lediglich durch die Schadengeringhaltungspflicht eingeschränkt. Der Geschädigte ist aber nicht verpflichtet zugunsten des Schadensverursachers zu sparen. Während die Unfälle mit Sachschäden um 4 % sanken, erhöhte sich die Zahl der Personenschäden um 6 %. Insgesamt wurden fast 190.000 Unfälle gezählt. Die Gesamtzahl der von den Versicherungen gemeldeten Unfälle ist somit leicht rückläufig.

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